Programm

Hier findet ihr noch einmal einen Rückblick auf unser Programm von 2021.

Für alle, die eine alternative Darstellung bevorzugen bieten wir unser Programm-PDF an:
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Das Programm der SAA 2021 unterteilt in thematische Pfade: 

Architektur auf niedrigerer FlughöheGeschäftssicht & DomänenorientierungLegacy-Modernisierung & Bewertung
Architektur "Off The Beaten Path"Teams, Conway & KommunikationWeb, Microservices, APIs & Cloud

Thema: Legacy-Modernisierung & Bewertung

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  • Mittwoch
    06.10.
  • Donnerstag
    07.10.
, (Mittwoch, 06.Oktober 2021)
10:45 - 11:20
Mi 5.1
Agiles Threat Modeling für robuste und sichere Software-Architekturen
Agiles Threat Modeling für robuste und sichere Software-Architekturen

Wie entwickelt man sichere Software, die gängigen Compliance-Anforderungen entspricht? Threat Modeling ist ein etablierter Ansatz, der sich dies auf die Fahnen geschrieben hat. Leider wird er in der Praxis immer noch zu oft stiefmütterlich behandelt. Wir wollen zeigen, wie Threat Modeling auch agile Entwicklungsteams in ihrer Arbeit unterstützen kann, um aus unverständlichen Security-Anforderungen nachvollziehbare und planbare Eigenschaften zu machen, die die Qualität des Produkts verbessern.

Stephan Groß bringt als Security Architect bei der ZEISS Digital Innovation das „Sec“ in DevSecOps Teams und unterstützt diese bei der Konzeption, Umsetzung und Aufrechterhaltung individueller Sicherheitsstrategien für sensible Web- und Cloud-Lösungen. Er begeistert sich seit mehr als 20 Jahren für Themen rund um IT-Sicherheit, die letzten zehn davon mit einem starken Fokus auf Cloud Computing. Sein besonderes Interesse gilt derzeit dem Ökosystem rund um Cloud Native Computing.
Stephan Groß
Stephan Groß
Track: Track+
Vortrag: Mi 5.1
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13:45 - 14:45
Destillate Block 1
Wie Quantencomputer die Unternehmen verändern werden
Wie Quantencomputer die Unternehmen verändern werden

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Die Theorie der „Dualität von Technik“ behauptet, dass sich Technik und die Struktur der Organisation, in der sie genutzt wird, wechselseitig beeinflussen und bedingen. Prognosen sind sich einig, dass Quantencomputer in dieser Dekade ihren Durchbruch erleben werden. Damit stellt sich die Frage, was mit einer Organisation passiert, wenn Quantencomputer in den Arbeitsalltag einziehen. Dieser Vortrag stellt - ausgehend von den absehbaren Potenzialen der Quantentechnologie - Prognosen auf, wie Quantencomputer die Aufbau- und Ablauforganisation verändern könnten, was das für Unternehmen bedeutet, und wie sich eine Organisation darauf vorbereiten könnte.

Zielpublikum: Architekten, Projektleiter, Manager, Entscheider
Voraussetzungen: Keine
Level: Basic

Stefan Holtel ist Informatiker, Wissensmanager und Improvisationsschauspieler. Viele Jahre arbeitete er in der Forschung und Entwicklung von Vodafone. Regelmäßig präsentiert und doziert er zur Frage, wie Unternehmen die digitale Transformation erfolgreich meistern können. Im Jahr 2020 erschien dazu das erste Buch der KI-volution-Trilogie. Seit dem Jahr 2018 agiert er als Kurator für den digitalen Wandel bei PricewaterhouseCoopers. Mit seinem Team entwickelt er Konzepte und führt Experimente aus, um die digitale Transformation einer Organisation nachhaltig zu stimulieren und zu verankern.

Organisationen verstehen für Software-Archtitekt:innen
Organisationen verstehen für Software-Archtitekt:innen

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In den modernen Unternehmen lässt sich Software-Architektur nicht mehr denken ohne gleichzeitig zu verstehen, wie die Organisationen dazu ausschaut. Das Destillat vermittelt einige grundlegende Konzepte, wie Software-Architekt:innen Organisationen verstehen können. Ziel des Destillats ist es, erste Ideen zu haben, wie aus dem Verstehen von Organisationen heraus Software-Architekturen entwickelt werden können, die nicht nur technisch erstklassig sind, sondern passfähig zur Organisation.

 

 

Gerrit Beine ist Trainer und Berater bei INNOQ. Er ist seit 1998 in der IT unterwegs, seit 2001 mit agilen Methoden. Er war viele Jahre lang Software-Architekt in großen Projekten. Nach 10 Jahren agile Coaching baut er zwischen Organisationsstrukturen und langlebigen Software-Architekturen.
Gerrit hat Informatik studiert, ist Autor zahlreicher Fachartikel und regelmäßig als Sprecher auf Konferenzen zu den Themen Software-Architektur und Agile zu treffen.

Contribution zu Open Source-Software und eigene Software opensourcen
Contribution zu Open Source-Software und eigene Software opensourcen

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Google, Microsoft und Facebook tun es. Und viele andere auch. Vor einigen Jahren noch mit Skepsis wahrgenommen, ist Open Sourcing zum Regelfall geworden. Was heißt das aber aus rechtlicher Sicht? Wer haftet wann und für was? Wie sieht es mit Urheberrecht aus? Wie kann bereits vorhandene eigene oder neue Software zu open sourced werden? Wie kann ich verhindern, dass essentielle Businessfunktionalität nach außen gelangt? Wie findet man die richtige Lizenz? Der Vortrag gibt einen für Laien gut verständlichen Einblick mit detaillierten Hintergründen, Fragen in der Haftung, in lizenz- und urheberrechtliche Fragestellungen wie auch der prozessualen Einbindung mit Lösungen wie Blackduck, WhiteSource & Co. Außerdem werden Open Chain und Oracle vs. Google beleuchtet.

In Falk Müllers Brust schlagen zwei Herzen: Als Syndikusrechtsanwalt und Expert IT-Consultant bei diconium mit über 20 Jahren Berufserfahrung im E-Commerce als Softwareentwickler und Consultant verfügt er über profunde IT-Erfahrung. Zugleich betreut er als Fachanwalt für IT-Recht Mandanten bei Vertragsgestaltung, datenschutz-, lizenz-, marken- und urheberrechtlichen Fragestellungen im IT-Business. Falk ist kein Paragraphenreiter - er erklärt "Recht" verständlich und unterhaltsam auf Basis echter IT-Praxis und ist regelmäßiger Speaker auf Konferenzen.
Stefan Holtel
Gerrit Beine
Falk Müller
Falk Müller
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14:00 - 15:00
Mi 1.3
Den Architektur-Überblick behalten mit Macro-Architekturvorgaben und -Prüfungen
Den Architektur-Überblick behalten mit Macro-Architekturvorgaben und -Prüfungen

Eine der größten Herausforderungen von Microservices ist es, den Überblick über die Gesamtarchitektur zu bekommen und zu behalten. Welcher Service spricht eigentlich mit welchem? Wie kann ich sicherstellen, dass die Kommunikationswege der geplanten und dokumentierten Architektur entsprechen? Und welche Version eines Services ist eigentlich auf welcher Stage deployed? Wie kann ich automatisiert sicherstellen, dass die deployten Versionen der Services zueinander passen?

Mit Live-Demos wird gezeigt, wie Consumer-Driven Contracts, Tracing Server und Service Meshes eingesetzt werden können, um Architekturen zu visiualisieren und Vorgaben sicherzustellen.

Zielpublikum: Architekten, Entwickler, Projektleiter
Voraussetzungen: Projekterfahrung in service-orientierten Architekturen
Level: Advanced

Arne Limburg ist Lead Architect bei der open knowledge GmbH in Oldenburg. Er verfügt über mehrjährige Erfahrung als Entwickler, Architekt und Trainer im Enterprise- und Microservices-Umfeld. Zu diesen Bereichen spricht er regelmäßig auf Konferenzen und führt Workshops durch. Darüber hinaus ist er im Open-Source-Bereich tätig, unter anderem als PMC Member von Apache Meecrowave, Apache OpenWebBeans und Apache DeltaSpike und als Urheber und Projektleiter von JPA Security.

Arne Limburg
Arne Limburg
Track: Vortrag
Vortrag: Mi 1.3
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15:00 - 16:00
Destillate Block 2
Von DAX-Konzern bis Kirche: Erfahrungen aus 10 Jahren Analyse komplexer Softwaresysteme
Von DAX-Konzern bis Kirche: Erfahrungen aus 10 Jahren Analyse komplexer Softwaresysteme

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In unseren Audits identifizieren wir die größten Herausforderungen für die Zukunftsfähigkeit von Softwaresystemen. Das Spektrum reicht dabei von der öffentlichen Verwaltung über DAX-Konzerne und Startups bis zur Kirche. Dabei begegnen uns immer wieder Probleme, die zwar abstrakt bekannt sind, aber auch uns in ihrer konkreten Ausprägung immer wieder überraschen. In diesem Vortrag teilen wir diese Erfahrungen aus der Praxis.

Wir beschäftigen uns unter anderem mit Zoos an Programmiersprachen, Vintage Technologie-Stacks und flachen Hierarchien in der Architektur. Wir treffen aber auch auf kreative Wiederverwendung und den Optimismus, dass bestimmter Code nie ausgeführt wird. Dabei zeigen wir, wie man diese Herausforderungen identifiziert und adressiert, oder noch besser, direkt vermeidet.

Zielpublikum: Architekten, Entwickler, Projektleiter, Manager, Entscheider - alle die wissen wollen was die Zukunftsfähigkeit von Software in der Praxis beeinträchtigt.
Voraussetzungen: Keine besonderen Fachkenntnisse. Aber Spaß an Erfahrungen und Anekdoten aus der Praxis.
Level: Basic

Nils Göde hat im Bereich Softwaretechnik promoviert und ist heute als Experte für Softwarequalität tätig. Er analysiert und bewertet die die Qualität von Software und unterstützt Teams dabei die kontinuierliche Qualitätsverbesserung als festen Teil des Entwicklungsprozesses zu etablieren. Die dabei gewonnenen Erfahrungen teilt er regelmäßig in Vorträgen.
'Das neue System muss aber das Gleiche können wie das alte!' 'NEIN!' - Systeme richtig modernisieren
'Das neue System muss aber das Gleiche können wie das alte!' 'NEIN!' - Systeme richtig modernisieren

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Systeme leben häufig über viele Jahre, werden sorgsam gepflegt und immer wieder geflickt. Aber irgendwann wirkt das UI angestaubt und Änderungen brauchen ewig. Die Entscheidung, das System zu modernisieren, wird gefällt. Und dann kommt die einfachste Anforderung der Welt: 'Das neue System muss aber das Gleiche können wie das alte!'. Dass wir diese Anforderung so häufig hören ist nicht verwunderlich: Sie ist einfach, gefühlt präzise und man kann sie auch formulieren, wenn man das System nur oberflächlich kennt. Tatsächlich ist diese Anforderung aber ziemlich unsinnig. In diesem Vortrag erklären wir, warum die einfachste Anforderung der Welt Unsinn ist und geben Erfahrungen und Hinweise für Modernisierungsvorhaben, um den Zielzustand zu gestalten und den Weg der Modernisierung zu planen.

Zielpublikum: Architekt:innen, Manager:innen, Entscheider:innen, Projektleiter:innen
Voraussetzungen: Projekterfahrung
Level: Basic

Matthias Naab ist Softwarearchitekt am Fraunhofer IESE und leitet seit 2020 die Hauptabteilung Information Systems. Seit 2010 verantwortet er die Weiterentwicklung von Architekturmethoden und die Beratung von Kunden aus der Wirtschaft. Er hat in zahlreichen Projekten in unterschiedlichsten Branchen Architekturen bewertet, Systeme verbessert und innovative Systeme mitgestaltet. Matthias Naab hält regelmäßig Vorträge zu Softwarearchitektur und Digitalen Ökosystemen.
Dominik Rost ist seit 2009 Softwarearchitekt am Fraunhofer IESE und leitet dort seit 2020 die Abteilung »Architecture-Centric Engineering (ACE)«. Er berät Kunden aller Branchen dabei, die Architektur ihrer Produkte zu entwickeln, zu evaluieren und zu dokumentieren, und die Skills im Bereich Softwarearchitektur zu verbessern. Über seine Erfahrungen spricht er regelmäßig bei Konferenzen. Darüber hinaus leitet er das Seminar »Softwarearchitektur« der Fraunhofer Academy.
Domain-driven Design für Legacy-Systeme
Domain-driven Design für Legacy-Systeme

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Eine sauber Architektur entwirft man am besten für Greenfield-Projekte. Das Leben besteht aber eher aus Legacy-Systemen und eine Architektur muss sich evolutionär anpassen - sonst wird sie auch sehr schnell zu Legacy. So wird Greenfield zur Ausnahme.

Dieser Vortrag zeigt verschiedene Ansätze, wie man Legacy-Systeme mit Domain-driven Design verbessern kann. Dabei geht es um verschiedene Techniken zum Einführen von Bounded Contexts und die Bewertung, wo Verbesserungen notwendig sind. So wird Domain-driven Design dort möglich, wo es am dringendsten gebraucht wird - bei den existierenden Systeme, die oft aus Geschäftssicht sehr erfolgreich und kritisch sind, aber ursprünglich ohne Rücksicht auf DDD entwickelt worden sind.

Zielpublikum: Alles an Software-Architektur Interessierten - Software-Architekt:innen, technische Projektleiter:innen, Entwickler:innen
Voraussetzungen: rundlegendes Verständnis über Software-Architektur, idealerweise Erfahrungen mit den Herausforderungen bei Legacy-Systemen
Level: Basic

Eberhard Wolff ist Fellow bei INNOQ und arbeitet seit mehr als fünfzehn Jahren als Architekt und Berater, oft an der Schnittstelle zwischen Business und Technologie. Er ist Autor zahlreicher Artikel und Bücher, u. a. zu Continuous Delivery und Microservices, und trägt regelmäßig als Sprecher auf internationalen Konferenzen vor. Sein technologischer Schwerpunkt sind moderne Architektur- und Entwicklungsansätze wie Cloud, Continuous Delivery, DevOps und Microservices.
Nils Göde
Matthias Naab, Dominik Rost
Eberhard Wolff
Nils Göde

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Matthias Naab, Dominik Rost

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Eberhard Wolff
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16:15 - 17:15
Destillate Block 3
Sichere Web-basierte Architekturen: Aktuelle Entwicklungen
Sichere Web-basierte Architekturen: Aktuelle Entwicklungen

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Die Teilnehmer erlangen aktuelle praktische Kenntnisse bei Entwicklung und Einsatz von sicheren Web-basierten Architekturen, insbesondere Schutzmaßnahmen und Best Practices zur Vorbeugung gegen typische Schwachstellen auf Basis der aktuellen 'OWASP Top 10 Security Vulnerabilities' des 'Open Web Application Security Project'.

Jan Jürjens, Director Research Projects (Fraunhofer ISST); Professor & Leiter, Institut Softwaretechnik (Uni Koblenz); Program Management Board, Fraunhofer-Initiative „International Data Spaces“. Vorher: Professor für Software Engineering (TU Dortmund), Senior Member/Research Fellow (Robinson College, Uni Cambridge), Royal Society Industrial Fellow (Microsoft Research Cambridge), Postdoc (TU München), PhD Informatik (Uni Oxford) in Softwaresicherheit, Dipl.-Math. (Uni Bremen).
Den Architektur-Überblick behalten mit Macro-Architekturvorgaben und -Prüfungen
Den Architektur-Überblick behalten mit Macro-Architekturvorgaben und -Prüfungen

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Eine der größten Herausforderungen von Microservices ist es, den Überblick über die Gesamtarchitektur zu bekommen und zu behalten. Welcher Service spricht eigentlich mit welchem? Wie kann ich sicherstellen, dass die Kommunikationswege der geplanten und dokumentierten Architektur entsprechen? Und welche Version eines Services ist eigentlich auf welcher Stage deployed? Wie kann ich automatisiert sicherstellen, dass die deployten Versionen der Services zueinander passen?

Mit Live-Demos wird gezeigt, wie Consumer-Driven Contracts, Tracing Server und Service Meshes eingesetzt werden können, um Architekturen zu visiualisieren und Vorgaben sicherzustellen.

Zielpublikum: Architekten, Entwickler, Projektleiter
Voraussetzungen: Projekterfahrung in service-orientierten Architekturen
Level: Advanced

Arne Limburg ist Lead Architect bei der open knowledge GmbH in Oldenburg. Er verfügt über mehrjährige Erfahrung als Entwickler, Architekt und Trainer im Enterprise- und Microservices-Umfeld. Zu diesen Bereichen spricht er regelmäßig auf Konferenzen und führt Workshops durch. Darüber hinaus ist er im Open-Source-Bereich tätig, unter anderem als PMC Member von Apache Meecrowave, Apache OpenWebBeans und Apache DeltaSpike und als Urheber und Projektleiter von JPA Security.

Event-driven Architektur @Allianz-Beratungssoftware
Event-driven Architektur @Allianz-Beratungssoftware

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Der Betrag diskutiert, ob und wie man event-getriebene Architekturen als eine Form der reaktiven Architekturen in einer Beratungssoftware einsetzen kann. Dabei wird der Bogen von den Geschäftsanforderungen bis hin zur technischen Umsetzung gespannt. Warum wurde für diese Beratungssoftware der event-getriebene Ansatz gewählt? Es werden sowohl die geschäftlichen als auch die technischen Anforderungen diskutiert, die zur Wahl dieses Architekturansatzes geführt haben. Der event-getriebene Ansatz erwies sich als der richtige, um eine Entkopplung der Systeme und ein gesamthaftes Bild der einzelnen Aktivitäten für den Benutzer sicherzustellen.

Zielpublikum: Architekten, Entwickler, Manager
Voraussetzungen: Keine
Level: Advanced

Annegret Junker ist Lead Architect bei Allianz Deutschland. Sie arbeitet seit mehr als 30 Jahren in der Software-Entwicklung in unterschiedlichen Rollen und unterschiedlichen Domänen wie Automotive, Versicherungen und Finanzdienstleistungen. Besonders interessiert sie sich für DDD, Microservices und alles, was damit zusammenhängt. Derzeit arbeitet sie in einem großen Versicherungs-Projekt als übergreifende Architektin.
Jan Jürjens
Arne Limburg
Annegret Junker
Annegret Junker
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16:15 - 17:15
Mi 1.5
Von DAX-Konzern bis Kirche: Erfahrungen aus 10 Jahren Analyse komplexer Softwaresysteme
Von DAX-Konzern bis Kirche: Erfahrungen aus 10 Jahren Analyse komplexer Softwaresysteme

In unseren Audits identifizieren wir die größten Herausforderungen für die Zukunftsfähigkeit von Softwaresystemen. Das Spektrum reicht dabei von der öffentlichen Verwaltung über DAX-Konzerne und Startups bis zur Kirche. Dabei begegnen uns immer wieder Probleme, die zwar abstrakt bekannt sind, aber auch uns in ihrer konkreten Ausprägung immer wieder überraschen. In diesem Vortrag teilen wir diese Erfahrungen aus der Praxis.

Wir beschäftigen uns unter anderem mit Zoos an Programmiersprachen, Vintage Technologie-Stacks und flachen Hierarchien in der Architektur. Wir treffen aber auch auf kreative Wiederverwendung und den Optimismus, dass bestimmter Code nie ausgeführt wird. Dabei zeigen wir, wie man diese Herausforderungen identifiziert und adressiert, oder noch besser, direkt vermeidet.

Zielpublikum: Architekten, Entwickler, Projektleiter, Manager, Entscheider - alle die wissen wollen was die Zukunftsfähigkeit von Software in der Praxis beeinträchtigt
Voraussetzungen: Keine besonderen Fachkenntnisse. Aber Spaß an Erfahrungen und Anekdoten aus der Praxis
Level: Basic

Nils Göde hat im Bereich Softwaretechnik promoviert und ist heute als Experte für Softwarequalität tätig. Er analysiert und bewertet die die Qualität von Software und unterstützt Teams dabei die kontinuierliche Qualitätsverbesserung als festen Teil des Entwicklungsprozesses zu etablieren. Die dabei gewonnenen Erfahrungen teilt er regelmäßig in Vorträgen.
Nils Göde
Nils Göde
Track: Vortrag
Vortrag: Mi 1.5
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16:15 - 17:15
Mi 2.5
Open Source-Software und Quellcode aus dem Internet rechtssicher einbinden und nutzen
Open Source-Software und Quellcode aus dem Internet rechtssicher einbinden und nutzen

Wann darf ich Open Source-Software nutzen, wann muss ich meinen Source Code ebenfalls veröffentlichen? Wie verstehe ich die Vielzahl an Lizenzen und welche Feinheiten gilt es zu beachten? Haften ich oder mein Unternehmen für die eingebundene Software? Und wer kennt das nicht: In Stack Overflow steht die Lösung für mein Problem, also füge ich das Codebeispiel ein - nur, darf ich das überhaupt?

Der Vortrag gibt einen für Laien gut verständlichen Einblick mit detaillierten rechtlichen und technischen Hintergründen, Fragen in der Haftung, in lizenz- und urheberrechtliche Fragestellungen wie auch der prozessualen Einbindung in den Entwickler- und Unternehmensalltag in Build-Pipelines mit Lösungen wie Blackduck, WhiteSource & Co. Außerdem werden Open Chain und Oracle vs. Google beleuchtet.

Zielpublikum: Entwickler, Projektleiter, Manager, Architekten
Voraussetzungen: Projekterfahrung sinnvoll
Level: Advanced

In Falk Müllers Brust schlagen zwei Herzen: Als Syndikusrechtsanwalt und Expert IT-Consultant bei diconium mit über 20 Jahren Berufserfahrung im E-Commerce als Softwareentwickler und Consultant verfügt er über profunde IT-Erfahrung. Zugleich betreut er als Fachanwalt für IT-Recht Mandanten bei Vertragsgestaltung, datenschutz-, lizenz-, marken- und urheberrechtlichen Fragestellungen im IT-Business. Falk ist kein Paragraphenreiter - er erklärt "Recht" verständlich und unterhaltsam auf Basis echter IT-Praxis und ist regelmäßiger Speaker auf Konferenzen.
Falk Müller
Falk Müller
Track: Vortrag
Vortrag: Mi 2.5
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, (Donnerstag, 07.Oktober 2021)
10:45 - 11:30
Do 1.1
Domain-driven Design für Legacy-Systeme
Domain-driven Design für Legacy-Systeme

Eine sauber Architektur entwirft man am besten für Greenfield-Projekte. Das Leben besteht aber eher aus Legacy-Systemen und eine Architektur muss sich evolutionär anpassen - sonst wird sie auch sehr schnell zu Legacy. So wird Greenfield zur Ausnahme.

Dieser Vortrag zeigt verschiedene Ansätze, wie man Legacy-Systeme mit Domain-driven Design verbessern kann. Dabei geht es um verschiedene Techniken zum Einführen von Bounded Contexts und die Bewertung, wo Verbesserungen notwendig sind. So wird Domain-driven Design dort möglich, wo es am dringendsten gebraucht wird - bei den existierenden Systeme, die oft aus Geschäftssicht sehr erfolgreich und kritisch sind, aber ursprünglich ohne Rücksicht auf DDD entwickelt worden sind.

Zielpublikum: Alles an Software-Architektur Interessierten - Software-Architekt:innen, technische Projektleiter:innen, Entwickler:innen
Voraussetzungen: Grundlegendes Verständnis über Software-Architektur, idealerweise Erfahrungen mit den Herausforderungen bei Legacy-Systemen
Level: Basic

Eberhard Wolff ist Fellow bei INNOQ und arbeitet seit mehr als fünfzehn Jahren als Architekt und Berater, oft an der Schnittstelle zwischen Business und Technologie. Er ist Autor zahlreicher Artikel und Bücher, u. a. zu Continuous Delivery und Microservices, und trägt regelmäßig als Sprecher auf internationalen Konferenzen vor. Sein technologischer Schwerpunkt sind moderne Architektur- und Entwicklungsansätze wie Cloud, Continuous Delivery, DevOps und Microservices.
Eberhard Wolff
Eberhard Wolff
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11:20 - 11:55
Do 5.2
Microservices aus dem Monolithen schneiden mit Domain Storytelling
Microservices aus dem Monolithen schneiden mit Domain Storytelling

Damit eine Microservices-Architektur erfolgreich sein kann, ist es elementar wichtig, die richtigen Grenzen zwischen den Microservices zu ziehen. Aber wo sind die richtigen Grenzen? Ich möchte ein Werkzeug präsentieren, das uns hilft, diese Frage zu beantworten.

Domain Storytelling heißt, dass wir unsere Anwender uns Geschichten über ihre Domäne erzählen lssen. Während wir zuhören, zeichnen wir die Domain Stories vor den Augen der Fachexperten mit einer Bildsprache auf. Dadurch können alle Beteiligten unmittelbar sehen, ob sie richtig verstanden wurde. Schon nach wenigen Domain Stories verstehen wir die Sprache unser Anwender und finden unterschiedliche Bereiche in unser Fachlichkeit. Jeder dieser Bereiche (eine sog. Subdomain) ist ein guter Kandidat dafür, ein Microservice in unser Architektur zu werden.

In diesem Vortrag zeige ich, wie man Subdomänen findet und welche Heuristiken uns dabei helfen.

Henning liebt Programmieren in hoher Qualität. Diese Leidenschaft lebt er als Coder, Coach und Consultant bei der WPS - Workplace Solutions aus. Dort hilft er Teams dabei, Ihre gewachsenen Monolithen zu strukturieren oder neue Systeme von Anfang an mit einer tragfähigen Architektur zu errichten. Häufig kommen dann Microservices oder Self-Contained Systems heraus. Henning ist Autor von »Domain Storytelling« und dem www.LeasingNinja.io sowie Übersetzer von »Domain-Driven Design kompakt«.
Henning Schwentner
Henning Schwentner
Track: Track+
Vortrag: Do 5.2
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14:00 - 15:00
Do 1.3
Die Corona-Warn-App unter der Lupe
Die Corona-Warn-App unter der Lupe

Leuchtturmprojekt, Kostengrab, Hoffnungsträger und wichtiger Baustein in der Pandemiebekämpfung - das deutsche Corona-Warn-App-System (kurz CWA) besteht nicht nur aus der App. Zur Umsetzung von Use Cases wie der persönlichen Risikoermitttlung oder dem Melden von (positiven) Testergebnissen, gehört auch eine vielteilige Server-Lösung. Sie basiert auf einem zeitgemäßen Architekturstil, einem aktuellen Technologie-Stack und wurde unter hohem Zeitdruck realisiert. Das öffentliche Interesse an diesem Projekt ist hoch, die Transparenz bei der Entwicklung erfreulicherweise ebenfalls. Wir diskutieren die prägenden architekturrelevanten Anforderungen und die getroffenen Entscheidungen. Zum Abschluss bewerten wir die gewählten Lösungsansätze und arbeiten Stärken, Hindernisse und Kompromisse heraus.

Zielpublikum: Architekten, Entwickler, Entscheider
Voraussetzungen: Grundkenntnisse von Software-Architektur, Microservices
Level: Basic

Falk Sippach arbeitet bei der embarc Software Consulting GmbH als Software-Architekt, Berater und Trainer. Bereits seit über 15 Jahren unterstützt er in meist agilen Software-Entwicklungsprojekten im Java-Umfeld. Als aktiver Bestandteil der Community (JUG Darmstadt) teilt er zudem sein Wissen gern in Artikeln sowie bei Vorträgen und unterstützt bei der Organisation diverser Fachveranstaltungen.
Falk Sippach
Falk Sippach
Track: Vortrag
Vortrag: Do 1.3
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14:00 - 17:15
Do 3.3
Altanwendungen wieder testbar machen
Altanwendungen wieder testbar machen

Der Alltag eines Entwicklers sieht zuweilen so aus: unverständlicher, unzureichend dokumentierter und fehleranfälliger Code aus vergangenen Tagen muss gefixt oder um neue Funktionalitäten erweitert werden - und das am besten gestern. Bestehende Funktionalität darf jedoch unter keinen Umständen angefasst werden. Um die Wartbarkeit zu erhalten und gleichzeitig sicherzustellen, dass sich gewünschtes Verhalten nicht verändert, werden Refactorings zur Verbesserung des automatisierten Testens unabdingbar. Im Rahmen dieses Workshops wollen wir uns nicht nur Techniken aus dem praktischen Alltag anschauen, sondern uns auch über die Organisation des Refactorings selbst unterhalten. Weil alle Theorie grau ist, nehmen wir uns anschließend eine historisch gewachsene 'Altanwendung' zur Brust.

Maximale Teilnehmerzahl: 20

Zielpublikum: Entwickler, Architekten
Voraussetzungen: Programmiererfahrung in Java
Level: Advanced

Daniel Krämer ist bereits seit mehreren Jahren als Software Engineer für die anderScore GmbH tätig und begeistert sich für durchdachte Software-Architektur und sauberes Design. In seinen Kundenprojekten setzt er sich überwiegend mit individueller Java- und Web-Entwicklung sowie Fragestellungen rund um Migration und Integration auseinander. Bei seinen Kollegen ist er dafür bekannt, auch für komplexe Szenarien effektive und effiziente Strategien zur Test-Automatisierung zu finden. In Ergänzung zur Arbeit mit dem Code macht es Daniel auch Spaß, seine Kenntnisse und Erfahrungen mit anderen Entwicklern zu teilen. Zu den Inhalten regelmäßig abgehaltener, öffentlicher Trainings zählen Themen wie Microservices, Spring und Apache Kafka.

Daniel Krämer
Daniel Krämer
Track: Workshop
Vortrag: Do 3.3
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16:15 - 17:15
Do 2.5
Von Legacy zu Cloud Native, ohne Kubernetes
Von Legacy zu Cloud Native, ohne Kubernetes

In vielen größeren Institutionen gibt es noch jede Menge Software, die eher monolithisch aufgebaut ist, die häufig in Applikation-Servern auf dedizierten virtuellen Maschinen von einem eher klassisch aufgestellten und organisatorisch separierten IT-Betrieb betrieben wird. Doch mal eben Kubernetes einzuführen, wie auf Konferenzen häufig mit einem Hello-World Service präsentiert, ist ohne Expertenwissen, ohne Erfahrung und mit einem meist bereits am Limit arbeitenden IT-Betrieb, eine gewaltige Aufgabe. In diesem Vortrag werden wir die sich kontinuierlich entwickelnde (evolving) Architektur einer Anwendungslandschaft hin zu Cloud Native betrachten und dabei (OpenSource) Werkzeuge kennen lernen für die schrittweise Anpassung der on-premise Infrastruktur, ohne Kubernetes.

Zielpublikum: Entwickler, Architekten, DevOps Engineers
Voraussetzungen: Grundlagen von verteilten Architekturen
Level: Advanced

Stephan Kaps leitet die Softwareentwicklung im Bundesamt für Soziale Sicherung und ist Gründer der Java User Group Bonn. Als Software-Architekt und Entwickler hat er seit 2002 mit Java zu tun. Weitere Schwerpunkte liegen in der Konzipierung und Optimierung von Software-Entwicklungsprozessen, DevOps & OpenSource Werkzeugen. Darüber hinaus ist er als Speaker und Autor aktiv.

Stephan Kaps
Stephan Kaps
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