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  • Mittwoch
    27.09.
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    28.09.
, (Mittwoch, 27.September 2023)
08:30 - 09:05
Opening Mi
Eröffnung der Konferenz
Eröffnung der Konferenz

Die Gastgebenden Stefan Toth, Nicole Rauch und Lars Röwekamp eröffnen die Konferenz und stellen die Sprechenden des ersten Konferenztages vor.

In unserer Rolle als Gastgebende ist es für uns ein Selbstverständnis, euch einen angemessenen Raum zum interaktiven Lernen und Wohlfühlen zu bieten. Angefangen bei der Auswahl der geeigneten Themenschwerpunkte, über die Gestaltung der angebotenen Formate, bis hin zu der Detailausgestaltung des Programms inklusive des passenden Rahmenprogramms, haben wir bei der inhaltlichen Ausgestaltung stets mit dem Fokus „aus der Praxis für die Praxis“ agiert. So haben wir ein Event geschaffen, das Dir jede Menge Mehrwerte und Platz zum Austausch bietet – egal ob Architekt:in, Entscheider:in oder Entwickler:in.

Kurz und gut: Wir kümmern uns um all das, was die Software Architecture Alliance zur „Architekturkonferenz ohne Tellerrand“ macht.

Deine Gastgebenden sind:

Stefan Toth
Nicole Rauch
Lars Röwekamp

Gastgebende
Madrid
Gastgebende
Madrid
Track: Keynotes
Vortrag: Opening Mi
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09:05 - 09:55
KeyMi
KEYNOTE: Architecting for Testability
KEYNOTE: Architecting for Testability

If you are a developer you are probably working on a large and complicated codebase. Unfortunately a lot of existing code lacks automated tests and adding them can be challenging, particularly if the code is old or poorly structured. Testability has always been an aspect of architecture that people have said is important but perhaps doesn’t get the attention it deserves.

In order to get a legacy code situation under control, often there’s an initiative to improve the unit tests. This can be difficult if the code is poorly structured.  End-to-end tests can be easier to add and more effective at finding bugs, but are usually too slow to support the kind of code-quality enhancing refactoring efforts you really need. These tests often become prohibitively expensive to maintain too.

There are a couple of techniques I’ve used in these kinds of situations that I’d like to showcase in this talk. Approval testing is similar to characterization testing, and works best on larger pieces of code where you want to test for multiple things. Because of this, the architecture of the system is important for success. Isolation sandboxing is a way to adapt your architecture for testability. You take control of all dependencies and aim to run many instances in parallel.  

It all boils down to applying good engineering to a testability problem. You want to create a situation where you can write tests that have similar bug finding potential as end-to-end tests yet are fast enough and reliable enough to support refactoring. For success you need architectural changes, skill and culture. In this talk I’ll explain how I’ve seen it work in practice.

Emily Bache is an independent consultant and Technical Coach. She works with developers, training and coaching effective agile practices like Refactoring and Test-Driven Development. Emily has written two books and teaches courses on platforms including Pluralsight and O’Reilly. A frequent conference speaker, Emily has been invited to keynote at prestigious developer events including EuroPython, Craft and ACCU. Recently Emily founded the Samman Technical Coaching Society, a not-for-profit organisation which aims to support and inspire technical coaches around the world.

Emily Bache
Madrid
Emily Bache
Madrid
Track: Keynotes
Vortrag: KeyMi
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09:55 - 10:10
Pause
Pause

10:10 - 10:55
Mi 1.1
Legacy-Software: Nur scheinbar ein Problem!
Legacy-Software: Nur scheinbar ein Problem!

Legacy-Software - dabei erschaudern auch erfahrene Techniker:innen. Aber Legacy heißt eigentlich so viel wie "Erbe" und ist nur in der IT rein negativ besetzt. Und Legacy-Software löst praktisch immer ein Business-Problem erfolgreich, während eine Neuentwicklung ihre Nische erst finden muss.

Der Vortrag zeigt, wie man diese und andere Erkenntnisse nutzen kann, um Strategien zu entwickeln, mit denen man produktiver und erfolgreicher mit Legacy-Software umgehen kann. Und so wird aus dem Problem "Legacy" eine Chance.

Mehr Inhalte dieses Speakers? Schaut doch mal bei sigs.de vorbei: https://www.sigs.de/autor/eberhard.wolff

Eberhard Wolff ist Head of Architecture bei SWAGLab und arbeitet seit mehr als zwanzig Jahren als Architekt und Berater, oft an der Schnittstelle zwischen Business und Technologie. Er ist Autor zahlreicher Artikel und Bücher, u.a. zu Microservices, und trägt regelmäßig als Sprecher auf internationalen Konferenzen vor. Sein technologischer Schwerpunkt sind moderne Architektur- und Entwicklungsansätze wie Cloud, Domain-driven Design und Microservices.

Mehr Inhalte dieses Speakers? Schaut doch mal bei sigs.de vorbei: https://www.sigs.de/autor/eberhard.wolff

Eberhard Wolff
Madrid
Eberhard Wolff
Madrid
Vortrag: Mi 1.1
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10:10 - 10:55
Mi 2.1
Endlich gute API-Tests - Boldly Testing APIs Where No One Has Tested Before
Endlich gute API-Tests - Boldly Testing APIs Where No One Has Tested Before

Der Traum von den unendlichen Weiten der Daten ist schnell ausgeträumt, wenn wir unsere APIs nicht im Griff haben. Dabei ist es egal, ob wir uns APIs zwischen unseren Services, zwischen Frontend und Backend oder zu Fremdsystemen anschauen - APIs sind ein fundamentaler Bestandteil unserer Softwarearchitektur und ohne Testautomatisierung geht gar nichts.

Schlecht geschriebene Integrationstests mit selbst erfundenen Testfällen für unsere APIs können richtig nerven: Wir rufen die APIs auf und hoffen, dass genau das zurückkommt, was wir erwarten.

Das geht auch anders: Wir werfen einen Blick auf andere Testansätze, bewerten, welche Aspekte diese jeweils testen und schauen zum Beispiel auf:

  • Contract Based Testing
  • Black Box Testing der OpenAPI Specs
  • Trace-basiertes Testing

Als Senior Software Engineer bei der QAware hat sich Ildikó Tárkányi auf den Aufbau und das Testen komplexer Softwaresysteme spezialisiert. Durch ihre Leidenschaft für Technologie und ihr Engagement für hohe Qualitätsstandards meistert sie anspruchsvolle Probleme. Sie ist eine begeisterte Befürworterin des Wissenstransfers und nimmt an fachlichen Diskussionen und Austausch gerne teil.

Ildikó Tárkányi
Paris
Ildikó Tárkányi
Paris
Vortrag: Mi 2.1
Themen: APIs
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10:10 - 12:15
Mi 3.1
Deep-Dive: Fullstack-Architekturen - das Ende von Single-Page-Anwendungen?
Deep-Dive: Fullstack-Architekturen - das Ende von Single-Page-Anwendungen?

Single-Page-Applikationen haben euphorische Fans und leidenschaftliche Kritiker:innen. Während erstere überzeugt davon sind, ganze Anwendungen vollständig in JavaScript zu entwickeln und im Browser auszuführen, bemängeln letztere dadurch schlechte Performance und fordern die Rückbesinnung auf klassisch serverseitig gerenderte Anwendungen.

Mit "Fullstack-Frameworks" wie Next.js soll beiden Seiten Rechnung getragen werden. Hier wird die Anwendung zwar in JavaScript entwickelt, aber ganz oder in Teilen auf dem Server gerendert, um JS-Code im Browser zu sparen.

In diesem Vortrag zeige ich, wie Fullstack-Frameworks funktionieren, was ihr Einsatz für Architektur, Entwicklung und Betrieb bedeutet, für welche Anwendungen sie (nicht) geeignet sind und wie vielleicht die Zukunft von SPAs aussieht.

Mehr Inhalte dieses Speakers? Schaut doch mal bei sigs.de vorbei: https://www.sigs.de/autor/nils.hartmann

Nils Hartmann ist freiberuflicher Software-Entwickler, -Architekt, Trainer und Coach aus Hamburg. Er unterstützt Teams bei der Entwicklung von Backend- und Frontend-Anwendungen mit den Schwerpunkten Java, Spring, GraphQL, React und TypeScript. Nils hat ein Buch über React (dpunkt-Verlag) geschrieben sowie Videokurse veröffentlicht. Über seine Erfahrungen berichtet er in Fachartikeln und Vorträgen. (https://nilshartmann.net)

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Nils Hartmann
Rom
Nils Hartmann
Rom
Vortrag: Mi 3.1
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10:10 - 12:15
Mi 4.1
Workshop: Dynamische Entwicklungsorganisationen in Zeiten von Cloud
Workshop: Dynamische Entwicklungsorganisationen in Zeiten von Cloud

“Lasst uns in die Cloud gehen und Team Topologies mit unFIX anreichern, um unsere Organisation agiler und fit für die Zukunft zu machen!” Was zuerst nach einer Ansammlung von Buzzwords klingt, wirft auf den zweiten Blick eine Reihe interessanter Fragestellungen auf: Was ist die Rolle von Plattformteams in der Private oder Public Cloud? Wie verankern wir den Gedanken von DevOps? Macht es einen organisatorischen Unterschied, ob wir “Cloud-native” sind oder nicht?

In diesem Vortrag nehmen wir euch auf eine Reise mit, wo wir die Ideen hinter modernen Entwicklungsorganisationen aufeinanderprallen lassen. Wir diskutieren die Auswirkungen von Teamstrukturen aus Team Topologies und unFIX sowie das Zusammenspiel mit technischen Architekturfragen im Cloud-Umfeld.

Alexander Kaserbacher ist Berater für Software-Architektur bei embarc. Mehrjährige Erfahrungen aus der agilen Software-Entwicklung helfen ihm dabei, den Mehrwert von Software-Architektur zu vermitteln und diese effektiv umzusetzen. Neben Cloud-Anwendungen, verteilten Systemen und evolutionärer Architektur umfasst seine Leidenschaft für Technologie auch die verschiedensten Auswirkungen von Software auf Unternehmen und gesellschaftliche Faktoren.

Als Organisations-Architektin im Bereich New Work, Selbstorganisation und (IT-)Strategie bin ich in meinem Element, wenn ich mit Menschen arbeite, die selbst etwas tun wollen, anstatt mit Theorie oder Musterlösungen vorlieb zu nehmen. Situationsgerecht wechsle ich in die Rolle des Beraters, Coaches oder Trainers – je nachdem welche individuellen Herausforderungen mit dem Kunden passgenaue Lösungsstrategien erfordern. Erfahrungen aus Jobstationen im Prozessmanagement, als Trainerin im Bereich EAM, RE, Soft Skills, New Work und als gewählter Vorstand einer selbstorganisierten Genossenschaft sowie Weiterbildungen im Bereich Coaching und Konfliktmanagement und das Aufwachsen in zwei Kulturen haben ein breites Fundament gelegt, um sowohl extern als auch intern Organisationen zu entwickeln.

Alexander Kaserbacher, Kim Nena Duggen
Wien und Athen
Alexander Kaserbacher, Kim Nena Duggen
Wien und Athen
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10:55 - 11:15
Pause
Pause

11:15 - 12:15
Mi 1.2
Strategien, Taktiken und Muster der Legacy-Ablösung
Strategien, Taktiken und Muster der Legacy-Ablösung

Für die Ablösung von Legacy-Anwendungen existieren verschiedene Strategien, und eine komplette Neuimplementierung "auf der grünen Wiese" ist nicht immer ratsam. Der Vortrag wird die 5R-Strategien (Retire, Replace, Rehost, Retain, Reengineer) zur Legacy-Migration vorstellen und mit ihren Vor- und Nachteilen vergleichen.

Eine Strategie allein wird den Herausforderungen selten gerecht und es werden konkrete Taktiken und Muster für ein erfolgreiches Migrationsprojekt benötigt. Das kann die Nutzung von Brückentechnologien sein, die Anwendung des Strangler Fig Pattern zur schrittweisen Ablösung der Legacy-Anwendung oder die schichtenweise Modernisierung des Gesamtsystems. Für diese und andere Taktiken und Muster werden konkrete Erfolgsbeispiele aus der Praxis vorgestellt.

Mehr Inhalte dieses Speakers? Schaut doch mal bei sigs.de vorbei: https://www.sigs.de/autor/Tobias.Voss

Tobias Voß arbeitet als IT-Architekt in agilen Projekten bei der viadee Unternehmensberatung. Er berät Kunden im Versicherungs- und Bankenumfeld bei der Umsetzung individueller Softwaresysteme und leitet den Kompetenzbereich Java & Architektur der viadee.

Tobias Voß
Paris
Tobias Voß
Paris
Vortrag: Mi 1.2
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11:15 - 12:15
Mi 2.2
Sicherheit im API Lifecycle
Sicherheit im API Lifecycle

Über einen längeren Zeitraum APIs sicher anzubieten ist eine nicht zu unterschätzende Herausforderung. Neue APIs kommen hinzu und bestehende werden erweitert. Manuelle Prozesse für die Absicherung und das Ausrollen sind zeitaufwendig und fehleranfällig.

Eine Automatisierung trägt nicht unerheblich zur Sicherheit bei. Beim Entwurf und Testen sollte die Sicherheit bereits berücksichtigt werden. Beispielsweise kann eine OpenAPI-Beschreibung im Betrieb zur Validierung von Anfragen verwendet werden, sofern bereits im Entwurf an die Sicherheit gedacht wurde.

Ein API-Prozess vom Design bis zum Betrieb wird live demonstriert und Open-Source-Werkzeuge werden für die Qualitätssicherung von APIs vorgestellt.

Thomas Bayer ist Geschäftsführer von predic8 in Bonn. Als Berater ist er international unterwegs und lernt ständig spannende Unternehmen und Probleme kennen. Sein Interesse gilt den APIs und der Anwendungsintegration. In der Freizeit lernt er Sprachen oder fotografiert.

Thomas Bayer
Madrid
Thomas Bayer
Madrid
Vortrag: Mi 2.2
Themen: APIs
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12:15 - 13:45
Mittagspause
Mittagspause

13:45 - 14:45
Mi 1.3
Warum Business-Modelle bei der Architekturarbeit helfen
Warum Business-Modelle bei der Architekturarbeit helfen

In unserer täglichen Arbeit berücksichtigen wir als Architekt:innen zahlreiche Einflussfaktoren wie fachliche Anforderungen, Rahmenbedingungen und Qualitätskriterien. Allerdings gibt es noch eine weitere spannende Facette, die uns dabei helfen kann, bessere architektonische Entscheidungen zu treffen: das Geschäftsmodell der Anwendung oder des Bereichs, in dem unsere Anwendungen eingesetzt werden.

Der Vortrag liefert zuerst eine Motivation für das Thema sowie Tipps und Methoden, wie man das Business-Modell eruieren und verstehen kann. Des Weiteren werden Hinweise gegeben, wie man sicherstellen kann, dass alle beteiligten Stakeholder ein gemeinsames Verständnis über das Geschäftsmodell haben. Abschließend geht der Vortrag noch darauf ein, wie man Architekturentscheidungen daraus ableiten kann.

Michael Plöd ist Fellow bei INNOQ. Seine aktuellen Beratungsschwerpunkte sind Domain-driven Design, Team Topologies, soziotechnische Architekturen und die Transformation von IT-Delivery-Organisationen in Richtung Kollaboration und lose gekoppelter Teams. Michael ist zudem Autor des Buchs „Hands-on Domain-driven Design - by example“ auf Leanpub sowie regelmäßiger Referent auf nationalen und internationalen Konferenzen.

Michael Plöd
Madrid
Michael Plöd
Madrid
Vortrag: Mi 1.3
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13:45 - 14:45
Mi 2.3
Die Mechanik evolutionärer Architekturen einfach erklärt
Die Mechanik evolutionärer Architekturen einfach erklärt

Moderne Softwaresysteme müssen widerstandsfähig, skalierbar und anpassungsfähig sein. Genau dies möchten evolutionäre Architekturprinzipien erreichen. Architekturarbeit betrifft jeden im Team und die beste architektonische Idee soll sich in der Software durchsetzen.

In diesem Vortrag zeige ich, wie Fitness Functions, Qualitätsziele und der richtige Einsatz von Metriken verwendet werden können, um die Architekturarbeiten mit dem agilen Entwicklungsprozess des Teams zu verknüpfen und so eine evolutionäre Weiterentwicklung zu erreichen. Architekturarbeit wird so für das gesamte Team im täglichen Doing verankert und es ermöglicht emergente Architektur-Evolution.

Rene Weiss ist Softwarearchitekt, Berater und agile Coach in seinem eigenen Unternehmen in Wien, Österreich. Evolutionäre Architekturen sind seine Leidenschaft und er ist immer auf der Suche  mit agilen Entwicklungsteams die richtige Lösung für ein Aufgabe zu finden.
Regelmäßiger Redner auf Konferenzen, um seine Ideen zu evolutionären Architekturen und Softwareentwicklung im Allgemeinen zu teilen.

Rene unterstützt seit mehr als 15 Jahren agile Softwareentwicklungsbemühungen und bekleidete Rollen wie CTO, Leiter der Softwareentwicklung, Softwarearchitekt und -entwickler, Scrum Master, Product Owner und alles dazwischen, damit ein cooles Softwareprodukt raus kommt und die Entwicklung funktioniert.

Rene Weiss
Paris
Rene Weiss
Paris
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13:45 - 17:25
Mi 3.3
Limitiert Workshop: Architekturen und Anwendungsszenarien für verteilte Datenanalysen
Workshop: Architekturen und Anwendungsszenarien für verteilte Datenanalysen

Maximale Teilnehmerzahl: 16. Benötigt wird ein Laptop.

Die Digitalisierung zwingt die Unternehmen zu einem digitalen Datenaustausch mit Partnern der Ökosysteme, in denen sie eingebunden sind. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Sicherheit, Überprüfbarkeit und Nutzungskontrolle. Benötigt wird eine technologische Unterstützung, die diese Anforderungen berücksichtigen.

Der Workshop stellt Architekturen und Anwendungsszenarien für den Einsatz von verteilten Datenanalysen in diesem Kontext vor und zeigt Anwendungen für unternehmensübergreifenden Austausch von Daten. Er präsentiert Architekturen, die es erlauben, Unternehmensdaten auf sichere und vertrauenswürdige Art zwischen Unternehmen auszutauschen, sodass der Datengeber eine Kontrolle behält, wer seine Daten bekommt und was er mit den Daten machen kann.

Jan Jürjens ist Director Research Projects am Fraunhofer ISST und leitet als Professor für Software Engineering das Institut für Softwaretechnik an der Universität Koblenz. Sein Arbeitsschwerpunkt ist die Entwicklung und das Testen sicherheitskritischer Software, für die er Ansätze und Werkzeuge in Kooperation mit Unternehmen entwickelt. Er ist Autor des Buches 'Secure Software Development with UML', das auch ins Chinesische übersetzt wurde.

Jan Jürjens
Wien und Athen
Jan Jürjens
Wien und Athen
Vortrag: Mi 3.3
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13:45 - 17:25
Mi 4.3
Workshop: Sechseckige Webseiten? Hexagonale Frontend-Architektur!
Workshop: Sechseckige Webseiten? Hexagonale Frontend-Architektur!

Bitte bringen Sie Ihr eigenes Notebook mit. Idealerweise haben Sie bereits NodeJS in einer aktuellen Version installiert: 16, 18 oder 20.

Gefühlt stand das Akronym WWW lange Zeit eher für Wild Wild West statt World Wide Web. Architekturmuster und klare Software-Design-Prinzipien waren oft eher die Ausnahme als die Regel. Erst mit der letzten großen Framework-Welle dieses Jahrzehnts und dem Siegeszug von SPAs begann ein längst notwendiges Umdenken.

Neuere Technologien führen aber nicht automatisch zu einer besseren Architektur. Es gilt, nach wie vor, Architekturmuster bewusst und gezielt einzusetzen. Eines der bekanntesten Muster im Domain Driven Design ist die "Hexagonale Architektur". Sie lernen:

  • wann sich der Einsatz lohnt,
  • wie sich das Mustern von anderen (z. B. Onion-Architektur) abgrenzt und
  • wie Sie sie in der Praxis umsetzen. 

English below

Sophia Cook ist Senior IT Consultant mit Schwerpunkt Softwareentwicklung. Ihre Abneigung gegen Frontend und insbesondere JavaScript wurde durch das Einsetzen von Hexagonal Architecture in einem Frontend-Projekt geheilt. Man könnte fast sagen das ihr Herz jetzt für Frontend brennt. Darüber hinaus setzt sich Sophia für mehr Frauen in der IT ein. Ihre neu gegründete Community Shevelopers bietet eine Bühne für Frauen von Frauen.
Twitter: https://twitter.com/Soisco
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Sophia Cook is a senior IT consultant with a focus on software development. Her aversion to frontend and especially JavaScript was cured by using Hexagonal Architecture in a frontend project. You could almost say that her heart is now burning for frontend. Sophia is also an advocate for more women in IT. Her newly founded munich based community Shevelopers provides a stage for women by women and all supporting allies.

Marco Emrich ist Architekt und Consultant bei codecentric und leidenschaftlicher Verfechter von Software-Craft und Codequalität. Er hält regelmäßig Vorträge auf bekannten Konferenzen, ist Autor mehrerer Fachbücher und twittert als @marcoemrich. Wenn er mal nicht tief im Code vergraben ist, zocken ihn seine Kinder in analogen Brettspielen ab.

Sophia Cook, Marco Emrich
Rom
Sophia Cook, Marco Emrich
Rom
Vortrag: Mi 4.3
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14:45 - 15:05
Pause
Pause

15:05 - 16:05
Mi 1.4
ML-Projekte? Ja, gerne. Aber wie?
ML-Projekte? Ja, gerne. Aber wie?

Künstliche Intelligenz ist auf dem Vormarsch, ohne Zweifel. Egal ob Qualitätssicherung oder in der Produktion, Retourenmanagement im Online-Handel oder Customer-Support via Chatbot - KI eröffnet bisher noch nicht dagewesene Möglichkeiten, die eigenen Prozesse und Geschäftsmodelle deutlich zu verbessern. Vorausgesetzt man verfügt über hinreichend viele und qualifizierte Daten. Aber wie lässt sich KI in die eigene Software-Architektur integrieren? Wer befindet über das richtige Modell und den richtigen Algorithmus? Und wie wird über die hinreichende Quantität / Qualität von Daten entschieden? Die Rolle des KI-Architekten scheint geboren.
Die Session veranschaulicht die verschiedene Herausforderungen, die sich durch das Einbinden von KI für die eigene Softwareentwicklung ergeben können, und zeigt dafür passende, pragmatische Lösungsansätze auf.

Tim Wüllner arbeitet als Machine Learning Engineer in Oldenburg. Nach mehreren Jahren in der Forschung im Bereich der autonomen Schifffahrt, führte ihn sein Verlangen nach praxis-orientierter Arbeit zur OPEN KNOWLEDGE GmbH. Hier wechselte der Fokus dann von zunächst "klassischer" Webentwicklung im Front- und Backend zu Machine Learning spezifischen Aufgaben, insbesondere der Computer Vision und Zeitreihenvorhersage. In der Verknüpfung von Webentwicklung und Machine Learning steckt großes Potential, welches Tim in verschiedenen Kundenprojekten bestmöglich ausschöpfen möchte.

Tim Wüllner
Paris
Tim Wüllner
Paris
Vortrag: Mi 1.4
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15:05 - 16:05
Mi 2.4
Überwältigende Software? Kognitive Entlastung durch passenden Team- und Produktschnitt
Überwältigende Software? Kognitive Entlastung durch passenden Team- und Produktschnitt

Entwickelt Ihr überwältigende Software oder überwältigt Euch Eure Software? Zu große Kontexte, zu komplexe Bausteine und zu viele Abhängigkeiten zwischen Komponenten und Teams erhöhen die kognitive Belastung und verringern unser Potenzial zur Wertschöpfung.

In diesem Vortrag meistern wir den Spagat zwischen Wissenschaft und Praxis: was ist kognitive Belastung, was macht sie mit uns und welche Strategien helfen, sie zu verringern? Mit Hilfe von Team Topologies zeigen wir Ansätze auf, wie Produktschnitt und Teamstruktur in Einklang gebracht werden können, um produktiver und zufriedener arbeiten zu können.

Wir liefern Euch erste Impulse, um Eure sozio-technischen Systeme aktiv zu modellieren, Herausforderungen besprechbar zu machen und überwältigende Software zu entwickeln.

Peter ist IT Consultant und agiler Coach. Er hat in mehr als 20 Jahren Softwareentwicklung aus verschiedenen Perspektiven und in verschiedenen Rollen begleitet. Als zertifizierter Professional Scrum Trainer der Scrum.org unterstützt er seine Kunden bei der Einführung und Implementierung von Scrum und DevOps in Softwareentwicklungsprojekten.

Peter hat langjährige Erfahrung in der Rolle des Entwicklers in agilen Softwareentwicklungsprojekten insbesondere mit Java. Aber auch die Arbeit als Agiler Coach und Scrum Master und Product Owner hat er in mehreren Projekten für Kunden hautnah kennen und schätzen gelernt.

Weitere Informationen zu Peter finden Sie unter: https://pgoetz.de/

Karen ist Wirtschaftspsychologin aus dem IT-Bereich. Ihr Fokus liegt dabei auf den Herausforderungen und Lösungen von Führungskräften, Teams und Organisationen in agilen Projekten und Transformationen. Als Wissenschaftlerin, Trainerin und Agile Coach begleitet sie leidenschaftlich Menschen dabei, besser mit ständiger Veränderung und Komplexität zu hantieren und nachhaltige, individuelle Lösungsansätze zu finden. Sie spricht regelmäßig auf Konferenzen, um die spannenden Insights aus dem Forschungselfenbeinturm in die Praxis zu tragen.

Peter Götz, Karen Eilers
Madrid
Peter Götz, Karen Eilers
Madrid
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16:05 - 16:25
Pause
Pause

16:25 - 17:25
Mi 1.5
Kontinuierlich und automatisiert dokumentieren - Docs-as-Code in der Praxis
Kontinuierlich und automatisiert dokumentieren - Docs-as-Code in der Praxis

Dokumentation wird häufig vernachlässigt. Mit dem Docs-as-Code-Ansatz wird in Softwareprojekten relevante Dokumentation wie Quellcode behandelt, im VCS abgelegt, mit Entwicklerwerkzeugen (IDE/Texteditor, Build-Tools, CI/CD-Pipelines) bearbeitet und in die Softwareentwicklungsprozesse integriert.

Die Inhalte können redundanzfrei verwaltet und einige Informationen generiert werden. Durch die Verwendung leichtgewichtiger Text- und Grafikformate lassen sich die Ergebnisse zielgruppenorientiert zusammenstellen. Die Verarbeitung erfolgt automatisiert über die vorhandenen Build-Prozesse. Durch die kontinuierliche Weiterentwicklung steigt die Qualität und damit die Akzeptanz der Leser. Ich zeige anhand von Beispielen, wie ihr mit Docs-as-Code starten könnt und welche Werkzeuge helfen.

Mehr Inhalte dieses Speakers? Schaut doch mal bei sigs.de vorbei: https://www.sigs.de/autor/Falk.Sippach

Falk Sippach ist bei der embarc Software Consulting GmbH als Softwarearchitekt, Berater und Trainer stets auf der Suche nach dem Funken Leidenschaft, den er bei seinen Teilnehmern, Kunden und Kollegen entfachen kann. Bereits seit über 15 Jahren unterstützt er in meist agilen Softwareentwicklungsprojekten im Java-Umfeld. Als aktiver Bestandteil der Community (Mitorganisator der JUG Darmstadt; Konferenzleitung JavaLand) teilt er zudem sein Wissen gern in Artikeln, Blog-Beiträgen sowie bei Vorträgen auf Konferenzen oder User-Group-Treffen und unterstützt bei der Organisation diverser Fachveranstaltungen.

Mehr Inhalte dieses Speakers? Schaut doch mal bei sigs.de vorbei: https://www.sigs.de/autor/Falk.Sippach

Falk Sippach
Madrid
Falk Sippach
Madrid
Vortrag: Mi 1.5
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16:25 - 17:25
Mi 2.5
Test Intelligence für Architektinnen und Architekten
Test Intelligence für Architektinnen und Architekten

Wenn ein System "historisch gewachsen" ist, gilt das oft auch für die Tests: Die laufen viel zu lange, finden aber zu wenig Fehler.

Ursache ist, dass diese Test-Suites oft gleichzeitig zu viel und zu wenig testen. Zuviel, da sie Tests enthalten, die Kosten erzeugen, aber kaum Mehrwert gegenüber ähnlichen Tests bieten. Zu wenig, da trotzdem wichtige Funktionalität ungetestet bleibt.

Im Vortrag stelle ich Analysen vor, die das aufdecken: Pareto-Optimierung von Test-Suiten und Test-Impact-Analyse finden die Tests, die genau jetzt das beste Kosten-Nutzen-Verhältnis haben; die Test-Gap-Analyse deckt auf, welche Code-Änderungen noch ungetestet sind und ob daher Tests fehlen.

Damit geben sie uns als Architekt*innen wirksame Werkzeuge an die Hand, um unsere Testarchitektur zu verstehen und zu verbessern.

Mehr Inhalte dieses Speakers? Schaut doch mal bei sigs.de vorbei: https://www.sigs.de/autor/elmar.juergens

Dr. Elmar Juergens hat über statische Codeanalyse promoviert und für seine Doktorarbeit den Software-Engineering-Preis der Ernst Denert-Stiftung erhalten. Er ist Mitgründer der CQSE GmbH und begleitet seit zehn Jahren Teams bei der Verbesserung ihrer Qualitätssicherungs- und Testprozesse. Juergens spricht regelmäßig auf Forschungs- und Industriekonferenzen und wurde für seine Vorträge mehrfach ausgezeichnet. Elmar Jürgens wurde 2015 zum Junior Fellow der Gesellschaft für Informatik ernannt.

Mehr Inhalte dieses Speakers? Schaut doch mal bei sigs.de vorbei: https://www.sigs.de/autor/elmar.juergens

Elmar Juergens
Paris
Elmar Juergens
Paris
Vortrag: Mi 2.5
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18:00 - 18:45
Mi 1.6
Die Magie hinter der Code-Hotspot-Analyse
Die Magie hinter der Code-Hotspot-Analyse

Die Hotspot-Analyse ist eine weit verbreitete Methode zur Untersuchung bestehender Softwaresysteme, mit dem Ziel, Verbesserungsarbeiten am vorhandenen Code gezielt zu priorisieren. Sie ermöglicht die Darstellung der Verbesserungsdringlichkeit und Code-Komplexität für die gesamte Codebasis in einer anschaulichen Visualisierung, aus der sich schnell die wichtigsten Schwerpunkte ableiten lassen sollen.
 
In diesem Vortrag werfen wir einen Blick hinter die Kulissen dieser Analysemethode. Wir werden die technischen Aspekte der Analyse beleuchten, mögliche Fallstricke aufdecken und die weiteren Potenziale dieser faszinierenden Analysetechnik erkunden. Alle, die schon immer einmal wissen wollten, was hinter den bunten Visualisierungen der Analyse-Tools steckt, finden hier wertvolle Einblicke – auch für ihre ganz eigenen Analyseideen.

Markus Harrer arbeitet seit mehreren Jahren in der Softwareentwicklung und ist vor allem in konservativen Branchen tätig. Als Senior Consultant hilft er, Software nachhaltig und wirtschaftlich sinnvoll zu entwickeln und zu verbessern. Er ist aktiver Mitgestalter in Communities zu den Themen Software Analytics, Softwarearchitektur, Softwaresanierung und Wardley Maps. Zudem ist er akkreditierter Trainer für den iSAQB Foundation Level und dem Advanced-Level-Modul IMPROVE.

Markus Harrer
Madrid
Markus Harrer
Madrid
Vortrag: Mi 1.6
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18:45 - 22:00
Welcome Reception
Welcome Reception

Genieße kühle Drinks und kleine Snacks, während du wertvolle Kontakte knüpfst und den ersten Konferenztag revue passieren lässt!

Ausstellung
Ausstellung
Track: Keynotes
Vortrag:
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, (Donnerstag, 28.September 2023)
08:45 - 09:05
Opening Do
Eröffnung des zweiten Konferenztages
Eröffnung des zweiten Konferenztages

Die Gastgebenden Stefan Toth, Nicole Rauch und Lars Röwekamp eröffnen den zweiten Konferenztag und stellen die Sprechenden des Tages vor.

In unserer Rolle als Gastgebende ist es für uns ein Selbstverständnis, euch einen angemessenen Raum zum interaktiven Lernen und Wohlfühlen zu bieten. Angefangen bei der Auswahl der geeigneten Themenschwerpunkte, über die Gestaltung der angebotenen Formate, bis hin zu der Detailausgestaltung des Programms inklusive des passenden Rahmenprogramms, haben wir bei der inhaltlichen Ausgestaltung stets mit dem Fokus „aus der Praxis für die Praxis“ agiert. So haben wir ein Event geschaffen, das Dir jede Menge Mehrwerte und Platz zum Austausch bietet – egal ob Architekt:in, Entscheider:in oder Entwickler:in.

Kurz und gut: Wir kümmern uns um all das, was die Software Architecture Alliance zur „Architekturkonferenz ohne Tellerrand“ macht.

Deine Gastgebenden sind:

Stefan Toth
Nicole Rauch
Lars Röwekamp

Gastgebende
Madrid
Gastgebende
Madrid
Track: Keynotes
Vortrag: Opening Do
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09:05 - 09:55
KeyDo
KEYNOTE: Den CO2-Fußabdruck verstehen und reduzieren
KEYNOTE: Den CO2-Fußabdruck verstehen und reduzieren

Apps, Webseiten und die dazugehörige Infrastruktur in der Cloud sind aus unseren Leben nicht mehr wegzudenken. Gleichzeitig haben sie einen signifikanten Anteil an den weltweiten CO2-Emissionen. Und genau aus diesen Gründen beschäftigen sich immer mehr Firmen und Organisationen mit Konzepten und Methoden aus dem Bereich Green Computing.

Dieser Vortrag stellt grundlegende Konzepte wie "Carbon Efficiency" und "Carbon Awareness" vor und geht im Detail auf Methoden und Softwarewerkzeuge ein, mit deren Hilfe der CO2-Fußabdruck gemessen und reduziert werden kann. Der Inhalt basiert auf den Erfahrungen und Erkenntnissen, die Erik bei Thoughtworks und in der Green Software Foundation (GSF) gesammelt hat.

Erik Dörnenburg ist Software Engineer und leidenschaftlicher Technologe. Auf seiner inzwischen langen Reise durch die Tech-Branche ist Erik einer Fülle neuer Technologien begegnet. Dabei ist es ihm wichtig deren Potenzial zu bewerten und gleichzeitig bewährte Praktiken für die neuen Technologien zu adaptieren. Bei Thoughtworks hilft er Kunden, ihre geschäftlichen Herausforderungen mit modernen Technologien, Plattformen und Praktiken zu lösen. Erik spricht regelmäßig auf Konferenzen, hat an einigen Büchern mitgewirkt und unterhält mehrere Open Source Projekte. Thoughtworks ist Gründungsmitglied der Green Software Foundation und Erik ist dort aktiv.

Erik Dörnenburg
Madrid
Erik Dörnenburg
Madrid
Track: Keynotes
Vortrag: KeyDo
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09:55 - 10:10
Pause
Pause

10:10 - 10:55
Do 1.1
Lebendige Architekturdokumentation mit den xMolecules
Lebendige Architekturdokumentation mit den xMolecules

Gute Architektur enthält Muster. Aber welchem Muster folgt eine gegebene Klasse? Das explizit auszudrücken ist die Aufgabe der xMolecules. xMolecules ist eine Framework-unabhängige Bibliothek die Folgendes erlaubt:

A) Darstellen verbreiteter architektonischer Konzepte (wie Schichten oder DDD Building Blocks) direkt in Code. So wird es für den menschlichen Leser leichter zu verstehen, welchem Muster ein Stück Code folgt
B) Überprüfen, ob Regeln bezüglich der Implementierung dieser Muster eingehalten werden, z. B. mit JQAssistant oder ArchUnit.
C) die nötige technische Integration, um entsprechende Dokumentation abzuleiten. Damit können Code-Generatoren die Infos nutzen, um Boilerplate-Code zu reduzieren.

In diesem Talk wird die brandneue Bibliothek von einem ihrer Macher präsentiert.

Mehr Inhalte dieses Speakers? Schaut doch mal bei sigs.de vorbei: https://www.sigs.de/autor/henning.schwentner

 

English below

Henning liebt Programmieren in hoher Qualität. Diese Leidenschaft lebt er als Coder, Coach und Consultant bei der WPS – Workplace Solutions aus. Dort hilft er Teams dabei, Ihre gewachsenen Monolithen zu strukturieren oder neue Systeme von Anfang an mit einer tragfähigen Architektur zu errichten. Häufig kommen dann Microservices oder Self-Contained Systems heraus. Henning ist Autor von »Domain Storytelling« (Addison-Wesley, 2022) und dem www.LeasingNinja.io sowie Übersetzer von »Domain-Driven Design kompakt« (dpunkt, 2017).
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Henning Schwentner loves programming in high quality. He lives this passion as coder, coach, and consultant at WPS – Workplace Solutions. There he helps teams to restructure their monoliths or to build new systems from the beginning with a sustainable architecture. Henning is author of "Domain Storytelling" (Addison-Wesley, 2022), "Domain-Driven Transformation" (dpunkt, 2023), and the LeasingNinja.io.

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Henning Schwentner
Madrid
Henning Schwentner
Madrid
Vortrag: Do 1.1
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10:10 - 10:55
Do 2.1
Föderierte Metadaten-Architektur für ein Data Mesh
Föderierte Metadaten-Architektur für ein Data Mesh

Data Mesh ist aktuell das Thema im Bereich Datenarchitekturen und Datenkultur. Es basiert auf vier Prinzipien und verfolgt das Ziel, Datenarchitekturen und das Datenmanagement skalierbar zu machen, indem bekannte Konzepte aus der Softwareentwicklung auf das Management analytischer Daten übertragen wird. Aus DevOps wird DataOps, mit DDD-Methoden können Datendomänen und -produkte identifiziert werden. Microservices sind die Output-Ports von Datenprodukten, damit diese nutzbar sind. Mit Infrastructure as Code werden Datenprodukte erstellt und beschrieben.

Dieser Vortrag beschreibt, welche Rolle das Metadatenmanagement bei der Umsetzung eines Data Mesh spielt, und zeigt auf, wie eine Metadatenarchitektur entwickelt werden und in die bestehende Datentoollandschaft eingebettet werden kann.

Dr. Saskia Untiet-Kepp leitet seit 2018 bei der it-economics GmbH Custom Software Development Projekte im Bereich Banking und legt ihren Schwerpunkt auf Projekte im Umfeld von Datenarchitekturen sowie dem Design und der Umsetzung von Data Governance Konzepten.

Saskia Untiet-Kepp
Paris
Saskia Untiet-Kepp
Paris
Vortrag: Do 2.1
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10:10 - 12:15
Do 3.1
Deep-Dive: API-Kompatibilität mit Consumer Driven Contracts in der CI/CD-Pipeline sicherstellen
Deep-Dive: API-Kompatibilität mit Consumer Driven Contracts in der CI/CD-Pipeline sicherstellen

In einer Live-Coding-Session werde ich demonstrieren, wie über eine Continuous Deployment Pipeline in Kombination mit Consumer-Driven Contracts und einem Pact-Broker sichergestellt werden kann, dass sowohl auf der Integration-Stage als auch in Produktion nur Services deployt werden (können), deren Schnittstellen kompatibel sind.

Arne Limburg ist Lead Architect bei der open knowledge GmbH in Oldenburg. Er verfügt über langjährige Erfahrung als Entwickler, Architekt und Trainer im Enterprise- und Microserivces-Umfeld. Zu diesen Bereichen spricht er regelmäßig auf Konferenzen und führt Workshops durch. Darüber hinaus ist er im Open-Source-Bereich tätig, unter anderem als PMC Member von Apache OpenWebBeans und Apache DeltaSpike und als Urheber und Projektleiter von JPA Security.

Arne Limburg
Wien und Athen
Arne Limburg
Wien und Athen
Vortrag: Do 3.1
Themen: APIs
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10:10 - 12:15
Do 4.1
Workshop: Das sind nicht die Architekturen, die ihr sucht. Was braucht agile Softwareentwicklung wirklich von (der) Architektur?
Workshop: Das sind nicht die Architekturen, die ihr sucht. Was braucht agile Softwareentwicklung wirklich von (der) Architektur?

Hier geht es mal nicht um die Frage: Wie entsteht eine Architektur im "Agilen Umfeld", sondern um das Gegenteil: Wie muss Architekturarbeit in der Praxis aussehen, um Enabler für ein Arbeiten nach dem Manifest für agile Softwareentwicklung zu sein?

Zu (mindestens) den Punkten

  • gelesen werden ist wichtiger als schreiben oder: Der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler
  • Konzepte sind wichtiger als Technologien oder: Kafka ist keine fachliche Schnittstelle
  • Parnas und Dijksta sind wichtiger als reddit/r/docker oder: "Haben wir das Rad dieses Jahr schon neu erfunden?"
  • Software Crafting ist ein Architekturthema oder: Radfahren ist nur einfach, wenn man es gelernt hat

betrachten wir, was eigentlich im Detail damit gemeint ist, und wie wir hier zu "Good Practices" kommen können.
 

English below

Heutzutage verbringt Michael die meiste Zeit in der Organisationsentwicklung und unterstützt Kunden bei ihrer Suche nach effektiveren Arbeitsmethoden. Oft durch die Anwendung von Lean- und Agile-Konzepten. Michael macht seit den 1990ern Zeugs, das heute Agil heißt (wie z.B. FDD und XP), hatte um 2005 eine intensivere Scrum Phase und ist seit 2008 mit der Kanban-Methode involviert. Unter anderem war er 2011 Co-Gründer der  Kölner "Limited WIP Society" (Kanban User Group) und ist regelmäßiger Sprecher auf diversen Konferenzen zum Thema. Obwohl –oder eigentlich gerade weil– er derzeit vor allem größere Organisationen übergreifend im Wandel begleitet, ist ihm der hilfreiche Einsatz von Methoden gerade auf persönlicher Ebene und auf Teamebene eine Herzensangelegenheit. Michaels Mantra: Accept Reality.
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These days, Michael Mahlberg spends most of his time in organizational development, helping clients find more effective ways of working. Often by applying concepts from Lean and Kanban. His strong commitment to software architecture makes him change hats every now and then and the collaboration with software architects from the last 20 years is the basis for this talk.

Michael Mahlberg
Rom
Michael Mahlberg
Rom
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10:55 - 11:15
Pause
Pause

11:15 - 12:15
Do 1.2
Aus blau wird grün! Ansätze und Technologien für nachhaltige Kubernetes-Cluster
Aus blau wird grün! Ansätze und Technologien für nachhaltige Kubernetes-Cluster

Die Cloud hat bereits heute einen größeren CO2-Fußabdruck als die Luftfahrtindustrie, mit steigender Digitalisierung und Cloudifizierung wird sich dieser Trend fortsetzen, wenn wir nichts dagegen unternehmen. Viele Kubernetes-basierte Installationen sind gemessen am eigentlich benötigten Ressourcenbedarf stark überdimensioniert und tragen so unnötig zur globalen Erwärmung bei. Wie sieht die Energiebilanz Ihres Clusters und Workloads aus?

In diesem Vortrag zeigen wir Ansätze und Technologien, die dabei helfen K8s-Cluster grün(er) zu machen. Zunächst braucht es Transparenz: wie sieht die Energiebilanz des Clusters und seiner Workloads aus? Erst danach lassen sich diese gezielt auf ihre Energiesparsamkeit hin optimieren. Und das ist gar nicht so schwer, also packen wir es an!

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Mario-Leander Reimer ist passionierter Software Entwickler und Architekt, stolzer Vater und #CloudNativeNerd. Er ist Managing Director und CTO bei der QAware GmbH und beschäftigt sich intensiv mit den Innovationen und Technologien rund um den Cloud Native Stack und deren Einsatzmöglichkeiten im Unternehmensumfeld. Außerdem unterrichtet er Software-Qualitätssicherung an der TH Rosenheim.

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Mario-Leander Reimer
Paris
Mario-Leander Reimer
Paris
Vortrag: Do 1.2
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11:15 - 12:15
Do 2.2
AI for and in Software Architecture: how the emerging trends can help us now and where do we go from here?
AI for and in Software Architecture: how the emerging trends can help us now and where do we go from here?

Software architecture and design play a critical role in bootstrapping and maintaining successful applications and services. In the past 2 decades, we have moved from desktop/monolith/on-prem to microservices/cloud/cloud-native/hybrid. For the most part, we are still discovering how to build robust software that delivers as many 'ilities' as possible and what trade offs to make.

In the past few months, generative AI and the coding capabilities of models, both proprietary and open, had surprised many of us. Although these models have plenty of shortcomings, they offer experienced software architects and practitioners new opportunities, highlight new concerns and inevitably demand we prepare ourselves, our businesses and our societies for the future.

Mohamed Sayed the Founder & CEO of Berlin-based Heuro Labs GmbH. At Heuro Labs, he designs, implements and evolves a number of end-to-end data mining and automation systems. Prior to founding Heuro Labs, he held senior technical roles at HERE, Nokia, Yahoo! and Symantec. He co-authored the G20 policy brief on the labor market transformation driven by advances in digitization and automation.

Mohamed Sayed
Madrid
Mohamed Sayed
Madrid
Vortrag: Do 2.2
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12:15 - 13:45
Mittagspause
Mittagspause

13:45 - 14:45
Do 1.3
Inspiriert programmieren! Kreativitäts-Tipps für Entwickler:innen
Inspiriert programmieren! Kreativitäts-Tipps für Entwickler:innen

Softwareentwicklung ist ein kreativer Prozess und dieser Prozess lässt sich befeuern! Entwickler:innen müssen nicht nur stumpf Anforderungen abarbeiten, sondern im Programmier-Alltag auch Ideen zu Lösung von Problemen haben. Und die Wahrscheinlichkeit für gute Ideen kann gesteigert werden – dieser Talk verrät, wie!

Zu den Kreativitäts-Tipps für Entwickler:innen gehören nicht nur die etablierten Inspirationsratschläge, die Autor:innen und Comedians seit jeher verteilen, sondern auch softwarespezifische Denk-Tools, die sich problemlos in den Entwickleralltag integrieren lassen. Schärfen Sie Ihren Blick auf Tools und Libraries auf eine Weise, die Sie befähigt, aus den Softwareökosystemen dieser Welt Inspiration zu ziehen ... und diese in frische Ideen für Ihr Projekt zu überführen!

Der Webtechnologieexperte und Buchautor Peter Kröner forscht über die Webstandards von morgen. Was er über HTML, CSS, neue JavaScript-Standards oder frische TypeScript-Features herausfindet, schreibt er in Bücher und Blogposts oder vermittelt es in Seminaren, Workshops und Vorträgen im ganzen Land weiter. Zuvor war er als selbstständiger Webdesigner und Frontend-Entwickler tätig.

Peter Kröner
Paris
Peter Kröner
Paris
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13:45 - 14:45
Do 2.3
Events, Workflows, Sagas: Komplexe Abläufe in verteilten Anwendungen
Events, Workflows, Sagas: Komplexe Abläufe in verteilten Anwendungen

In der Microservice-Entwicklung stoßen wir oft auf Geschäftsprozesse, die mehrere Domänen berühren. Verschiedene Herangehensweisen führen zu elementar unterschiedlichen Ergebnissen. Mit Konsequenzen für die Komplexität, Betrieb und Erweiterbarkeit. Eine Event-driven Architecture (EDA) kollidiert oft mit dem Wunsch nach globaler Kontrolle und synchronen Abläufen. Monolithische Workflows einfach zu kopieren, kann zum vorschnellen Griff zu Workflow-Tools und zu einem "verteilten Monolithen" führen.

Im Vortrag wird die Umsetzung komplexer Abläufe in EDA betrachtet, unter anderem die Abgrenzung von Verantwortung und das Verhältnis Prozesse/Daten. Das Konzept "Mikro-Workflows" wird eingeführt und gezeigt, wie das Hinterfragen und Umgestalten komplexer Prozesse zu besseren Systemen führen kann.

Lutz Hühnken ist Head of Engineering für Investment & Custody Solutions bei Upvest. Zuvor hat er als Architekt oder Engineering Manager die Entwicklung von Software für die Containerschifffahrt, Online-Händler, Finanzinstitute, Kreuzfahrtschiffe und andere vorangetrieben. Sein derzeitiger Fokus liegt auf Domain-driven Design und Event-driven Architecture.

Lutz Hühnken
Madrid
Lutz Hühnken
Madrid
Vortrag: Do 2.3
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13:45 - 17:10
Do 3.3
Limitiert Workshop: Ein schlankes Review für Dein Software-System
Workshop: Ein schlankes Review für Dein Software-System

Maximale Teilnehmerzahl: 50

Mit Architektur-Reviews ist es möglich, Schwächen und Potenziale von Softwarelösungen herauszuarbeiten, Entscheidungen abzusichern und Verbesserungsmaßnahmen zu bewerten. Klassische Ansätze aus diesem Umfeld sind fundiert, kommen aber gerade in beweglichen Softwarevorhaben etwas schwergewichtig, mitunter fast zeremoniell daher.

In diesem Workshop lernst Du eine leichtgewichtige Herangehensweise kennen. Du und Dein Team können sie unmittelbar anwenden, Eurer Softwaresystem beleuchten und zügig zu ersten Erkenntnissen kommen. Wir bedienen uns dabei Essenzen aus bewährten Bewertungsmethoden. Und zeigen einen roten Faden durch Euren Review auf, inkl. möglicher Vertiefungspunkte für eine höhere Konfidenz im Review-Ergebnis.

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Stefan Zörner ist Software-Architekt bei embarc in Hamburg. Er wirkt bei Entwurfs- und Umsetzungsfragen mit, unterstützt beim Festhalten von Architektur und beleuchtet Lösungsansätze in Bewertungen. Sein Wissen und seine Erfahrung teilt er regelmäßig in Vorträgen, Artikeln und Workshops. Stefan ist aktives Board-Mitglied im iSAQB und Autor des Buchs „Software-Architekturen dokumentieren und kommunizieren“ (Hanser-Verlag).

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Stefan Toth ist Gründer der embarc GmbH und Autor zahlreicher Artikel sowie des Buchs "Vorgehensmuster für Softwarearchitektur" (Hanser). Als Berater begleitet er Start-ups, Mittelständler und Großkonzerne bei der organisatorischen, methodischen und technischen Neuausrichtung.

Stefan Zörner, Stefan Toth
Rom
Stefan Zörner, Stefan Toth
Rom
Vortrag: Do 3.3
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13:45 - 17:10
Do 4.3
Magische Momente schaffen - Collaborative Modeling mit Hilfe von Liberating Structures
Magische Momente schaffen - Collaborative Modeling mit Hilfe von Liberating Structures

Collaborative Modeling und Liberating Structures passen perfekt zusammen. Sie fördern beide ein gemeinsames Verständnis und ermöglichen echte Zusammenarbeit durch die Einbeziehung aller Beteiligten. In diesem Workshop zeige ich, wie durch die Verwendung von Liberating Structures in Collaborative Modeling Workshops magische Momente der gemeinsamen Erkenntnis ermöglicht werden können.

Im Workshop werden Liberating Structures ausprobiert und wir finden heraus, wie und warum sie funktionieren. Wir lernen die fünf strukturierenden Elemente aller Interaktionsstrukturen kennen. Darauf aufbauend werden wir die Gemeinsamkeiten von Liberating Structures und Collaborative Modeling näher beleuchten und sehen, wie Liberating Structures bestimmte Aspekte des Collaborative Modeling unterstützen können.

Martin berät und unterstützt seit vielen Jahren Unternehmen bei der Umsetzung ihrer Softwareprojekte als Softwarearchitekt und agiler Coach. Dabei hat er immer das große Ganze im Blick und sucht nach den Grenzen, die die Domäne auf natürliche Weise in konzeptionelle Einheiten unterteilen, um aus diesen Teilen robuste und effiziente Systeme zu bauen. Darüber hinaus hilft ihm seine umfassende Erfahrung in der Moderation von Workshops, Gruppen in ihrem Erkenntnis- und Entscheidungsprozess zu begleiten und allen Teammitgliedern einen wertschätzenden und effektiven Umgang zu ermöglichen.

Martin Günther
Wien und Athen
Martin Günther
Wien und Athen
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14:45 - 15:05
Pause
Pause

15:05 - 16:05
Do 1.4
Kugelsichere Architektur mit formalen Methoden
Kugelsichere Architektur mit formalen Methoden

Korrektheit sollte eigentlich eine selbstverständliche Anforderung an Software sein, schafft es dennoch selten in die offizielle Design-Dokumentation. Aber: Manche Software *muss* korrekt sein - solche, die kritische Hardware steuert, sensible Informationen schützt oder umsatzkritische Berechnungen anstellt. Leider sind Entwicklungsprozesse oft fehleranfällig, und bekanntermaßen können alle Tests der Welt nur die Anwesenheit von Fehlern zeigen, nicht aber deren Abwesenheit.

Um dafür Gewissheit zu bekommen, brauchen wir Beweise - mathematische, formale Beweise. Inzwischen gibt es aber ein großes Arsenal von Techniken und Werkzeugen, die dabei helfen, Korrektheitsbeweise zu erstellen und zu überprüfen. Der Vortrag gibt einen Überblick über Technik und Technologie.

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English below

Dr. Michael Sperber ist Geschäftsführer der Active Group GmbH. Er ist international anerkannter Experte für funktionale Programmierung. Außerdem hat er zahlreiche Fachartikel und Bücher zum Thema verfasst. Michael Sperber ist Mitbegründer des Blogs funktionale-programmierung.de und Mitorganisator der Entwicklerkonferenz BOB. Außerdem ist er einer der primären Autoren des iSAQB-Advanced-Curriculums "Funktionale Software-Architektur".
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Dr. Michael Sperber is CEO of Active Group in Tübingen, Germany. Mike specializes in functional architecture, and has been an internationally recognized expert in the field. He has authored many papers on the subject as well as several books. Mike is also an accredited iSAQB trainer, curator of its FUNAR and DSL curricula, and a member of iSAQB's Foundation working group.

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Michael Sperber, Lars Hupel, Adina Aniculaesei
Madrid
Michael Sperber, Lars Hupel, Adina Aniculaesei
Madrid
Vortrag: Do 1.4
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15:05 - 16:05
Do 2.4
Vorteile eines User Centered Requirements Engineering auch im Kontext von KI-Projekten
Vorteile eines User Centered Requirements Engineering auch im Kontext von KI-Projekten

Dass nutzerzentrierte Methoden in klassischen oder agilen Software-Entwicklungsprojekten einen Mehrwert stiften ist bereits belegt, aber wie sieht es mit Data Science und KI-Projekten aus? Können nutzerzentrierte Methoden auch hier einen Mehrwert stiften?

Diese Frage haben wir uns innerhalb des Forschungsprojektes akkord gestellt, welches als prinzipielles Ziel hat, Unternehmen zur gewinnbringenden Anwendung von Datenanalyse zu befähigen.

Im Vortrag wird ein Schwerpunkt darauf gelegt, warum es gerade bei der Anforderungserhebung sinnvoll ist, nicht nur auf die Einbeziehung von Nutzern sondern auf tatsächlich nutzerzentrierten Methoden wie zum Beispiel die Kontextanalyse zu setzen.

Verena Endrass ist Senior Consultant bei der mosaiic GmbH. Ihre Beratungsschwerpunkte liegen im Bereich User Experience und Konzeption sowie in der agilen Entwicklungsbegleitung für IT-Lösungen.

Verena Endrass
Paris
Verena Endrass
Paris
Vortrag: Do 2.4
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16:05 - 16:25
Pause
Pause

16:25 - 17:10
Do 1.5
You ain't gonna need it
You ain't gonna need it

Aktuelle Trends in der Softwareentwicklung wie Single Page Applications, Microservices, Message-driven, asynchron und Kubernetes erhöhen die Komplexität in Entwicklung und Betrieb. Aber die meisten von uns schreiben keine Applikationen für Milliarden von Benutzern und müssen keine Tausenden von Nachrichten pro Sekunde verarbeiten.

In meinem Vortrag möchte ich Denkanstöße geben, wie wir unsere Architektur vereinfachen und verständlicher machen können, indem wir das Mantra "do the simplest thing that could possibly work" befolgen und kontinuierlich die Anforderungen hinterfragen. Wir sollten uns auf Veränderungen vorbereiten, und es wäre besser, wenn wir sie an einer einfachen Architektur machen könnten, die auf Veränderung vorbereitet ist.

Nicolai Mainiero ist Diplom-Informatiker und arbeitet als Software Developer bei der sidion GmbH. Er entwickelt seit über fünfzehn Jahren Geschäftsanwendungen in Java für unterschiedlichste Kundenprojekte. Dabei setzt er vor allem auf agile Methoden wie Kanban. Außerdem interessiert er sich für funktionale Programmierung, Microservices und reaktive Anwendungen.

Nicolai Mainiero
Paris
Nicolai Mainiero
Paris
Vortrag: Do 1.5
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16:25 - 17:10
Do 2.5
Goodbye Monolith: Unser Weg zu einer Event-getriebenen Architektur
Goodbye Monolith: Unser Weg zu einer Event-getriebenen Architektur

Der Erfolg von Microservice-Architekturen führt dazu, dass viele monolithische Anwendungen in eine solche Architektur überführt werden. Das Paradigma der Event-getriebenen Architektur hilft dabei, die Domänen auf der technischen Ebene noch besser zu trennen, und ermöglicht zusätzlich lose Kopplung.

In dieser Session wollen wir von unseren Erfahrungen aus der Umstellung einer Online-Vertriebsplattform auf eine Event-getriebene Architektur berichten. Dabei wollen wir insbesondere darauf eingehen, welche Vorgänge durch Events abgebildet werden können, wie sie geschnitten werden können und welche Konventionen man definieren sollte. Außerdem wollen wir Muster vorstellen, mit denen wir den Herausforderungen begegnen, die eine agile Entwicklung einer event-getriebenen Architektur bereiten.

Frank Steimle ist Senior Consultant bei Digital Frontiers. Er beschäftigt sich mit agiler Softwareentwicklung in Verbindung mit Domain-Driven Design. Insbesondere interessiert er sich dabei für Event Modeling, CQRS, Event Sourcing und alle Arten event-getriebener Architekturen.

Florian Pfleiderer beschäftigt sich als Senior Consultant bei Digital Frontiers mit agiler Software-Entwicklung. Seinen Kunden hilft er auf ihrem Weg in die Cloud und berät sie in den Bereichen Architektur, Microservices und Craftsmanship.

Frank Steimle, Florian Pfleiderer
Madrid
Frank Steimle, Florian Pfleiderer
Madrid
Vortrag: Do 2.5
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17:10 - 17:30
Closing
Verabschiedung durch die Gastgebenden
Verabschiedung durch die Gastgebenden

Die Gastgebenden Stefan Toth, Nicole Rauch und Lars Röwekamp blicken auf die Konferenz zurück.

In unserer Rolle als Gastgebende ist es für uns ein Selbstverständnis, euch einen angemessenen Raum zum interaktiven Lernen und Wohlfühlen zu bieten. Angefangen bei der Auswahl der geeigneten Themenschwerpunkte, über die Gestaltung der angebotenen Formate, bis hin zu der Detailausgestaltung des Programms inklusive des passenden Rahmenprogramms, haben wir bei der inhaltlichen Ausgestaltung stets mit dem Fokus „aus der Praxis für die Praxis“ agiert. So haben wir ein Event geschaffen, das Dir jede Menge Mehrwerte und Platz zum Austausch bietet – egal ob Architekt:in, Entscheider:in oder Entwickler:in.

Kurz und gut: Wir kümmern uns um all das, was die Software Architecture Alliance zur „Architekturkonferenz ohne Tellerrand“ macht.

Deine Gastgebenden sind:

Stefan Toth
Nicole Rauch
Lars Röwekamp

Gastgebende
Madrid
Gastgebende
Madrid
Track: Keynotes
Vortrag: Closing
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