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Thema: "Über den Tellerrand"-Themen

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, (Dienstag, 11.Oktober 2022)
09:45 - 10:35
KeyDi
KEYNOTE: Der Architekten Aufzug: Vom Maschinenraum in das Penthouse und zurück
KEYNOTE: Der Architekten Aufzug: Vom Maschinenraum in das Penthouse und zurück

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Moderne Architekten machen erheblich mehr als UML Diagramme zeichnen oder Architekturstile zu katalogisieren. Sie liefern enormen Wert, indem sie die Unternehmensstrategie mit technischen Entscheidungen im Maschinenraum verknüpfen. Dies erfordert Fingerspitzengefühl und die Fähigkeit, komplexe technische Zusammenhänge und Abwägungen auf verschiedenen Ebene zu kommunizieren, ohne die Inhalte zu verwässern oder das Publikum zu verwirren. Dieser Talk hilft Architekten dabei, den “Architect Elevator” zwischen Maschinenraum zur Firmenleitung zu fahren.

As Director of Enterprise Strategy at AWS, Gregor helps technology leaders transform both their organization and their technology platform. You’ll find him riding the Architect Elevator from the engine room to the penthouse, perhaps automating serverless solutions in the morning and preparing board presentations in the afternoon. His favorite pastime is dissecting buzzwords and replacing them with meaningful decisions and architectural trade-offs.

Before joining AWS, Gregor has served as Smart Nation Fellow to the Singapore government, as Technical Director in Google Cloud’s Office of the CTO, and as Chief Architect at Allianz SE, where he oversaw the architecture of a global data center consolidation and deployed the first private cloud software delivery platform.

Gregor is known as co-author of the seminal book Enterprise Integration Patterns, which provided the reference vocabulary for all modern ESBs. His book The Software Architect Elevator tells stories from the trenches of IT transformation while his articles have been featured in Best Software Writing by Joel Spolsky and 97 Things Every Software Architect Should Know. He is an active member of the IEEE Software advisory board.

Gregor Hohpe
Madrid + Paris
Gregor Hohpe
Madrid + Paris
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10:45 - 12:30
Di 4.1
Clone Detection & Management für Architekten
Clone Detection & Management für Architekten

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Copy & Paste-Programmierung ist seit Jahrzehnten als Code-Smell verschrien. Das hat nicht verhindert, dass in allen größeren Systemen viele Klone vorkommen. Das schafft Probleme.

Clone Detection - die automatisierte Erkennung solcher Duplikate - ist inzwischen in einigen IDEs enthalten. Allerdings nützt es niemandem, eine Liste mit 100.000 Klonen zu erzeugen. Die Herausforderung ist der sinnvolle Umgang mit bestehenden Klonen. Welcher das ist, hängt vom eigenen Kontext ab: Wieviel Copy&Paste kommt im eigenen System vor? Wie wirkt sich das auf die Kosten aus? Zu welchen Problemen führt es bei uns?

In diesem Deep Dive stelle ich Clone Detection und Management-Techniken vor. Außerdem zeige ich, wie man eine Bestandsaufnahme im eigenen System machen kann, um diese Fragen als Architekt zu beantworten.

Dr. Elmar Jürgens hat über statische Codeanalyse promoviert und für seine Doktorarbeit den Software-Engineering-Preis der Ernst Denert-Stiftung erhalten. Er ist Mitgründer der CQSE GmbH und begleitet Teams bei der Verbesserung ihrer Qualitätssicherungs- und Testprozesse. Jürgens spricht regelmäßig auf Forschungs- und Industriekonferenzen und wurde für seine Vorträge mehrfach ausgezeichnet. Er wurde 2015 zum Junior Fellow der Gesellschaft für Informatik ernannt.

Elmar Jürgens
Wien + Athen
Elmar Jürgens
Wien + Athen
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16:15 - 17:15
Di 1.5
Landkarte für den Plattform-Dschungel: Welche Arten von Plattformen gibt es und warum ist es wichtig, die Orientierung zu behalten?
Landkarte für den Plattform-Dschungel: Welche Arten von Plattformen gibt es und warum ist es wichtig, die Orientierung zu behalten?

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Der Begriff „Plattform“ existiert schon sehr lange und wird extrem vielfältig verwendet, man muss leider schon sagen er wird „überstrapaziert“. Wegen der Popularität großer Plattformen, dem Erfolg von Plattform-Unternehmen und den Verheißungen der Plattform-Ökonomie wird der Begriff inflationär gebraucht. Dadurch entsteht Verwirrung und selbst Experten in der IT-Industrie reden kontinuierlich aneinander vorbei.

Der Vortrag hat zum Ziel, eine Landkarte durch den Plattform-Dschungel zu präsentieren, die es ermöglicht, verschiedene Arten von Plattformen zu erkennen und vor allem auch ihre unterschiedlichen Eigenschaften und Daseinsberechtigungen zu verstehen. Dadurch wird klar, wie große Unterschiede existieren und dass teilweise die einzige Gemeinsamkeit ist, dass Software im Spiel ist.

Matthias Naab ist Software-Architekt und engagiert er sich seit Jahren dafür, Unternehmen digitale Ökosysteme und die Plattformökonomie besser verständlich zu machen. Er macht sich stark dafür, digitale Ökosysteme nicht nur zur Gewinnerzielung, sondern auch für Nachhaltigkeit zu nutzen.

Matthias Naab
Madrid
Matthias Naab
Madrid
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16:15 - 17:15
Di 2.5
Lose Kopplung im Frontend mit 'Hotwire: HTML over the wire' oder auch Tod den Single Page Applications
Lose Kopplung im Frontend mit 'Hotwire: HTML over the wire' oder auch Tod den Single Page Applications

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Heutzutage führt kein Weg an Single Page Applications vorbei. Ob React, Angular, VueJS oder eines der anderen Frameworks. Die Standardantwort auf die Frage nach der Frontend-Architektur heißt SPA. Doch was kaum jemand bemerkt:

Die SPA Idee ist legacy! Mit AngularJS wurde vor 10 Jahren diese Idee breit umgesetzt.

Ich möchte im Vortrag zeigen, aufgrund welcher Frontend-Probleme man ursprünglich SPAs entwickelt hat und ob es für diese Probleme nicht heutzutage innovativere Lösungen gibt:

Ganz anders als SPAs lässt sich mit Hotwire eine lose Kopplung und geringe Abhängigkeiten zwischen verschiedenen Teams wahren und so Skalierungsfähigkeit erhalten.

Benedikt Stemmildt ist CTO von TalentFormation. Er ist leidenschaftlicher Software-Architekt, Full-Stack-Entwickler und Speaker mit Begeisterung für Technologie, Architektur und Organisation.

Benedikt Stemmildt
Paris
Benedikt Stemmildt
Paris
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17:30 - 18:30
Di 1.6
Die Rolle der modernen Softwarearchitekt*in
Die Rolle der modernen Softwarearchitekt*in

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Impulsvortrag: Irre! Führend? —> Softwarearchitekt:in

Guckst du auf Wikipedia, ist es total doof beschrieben. Fragst du Leute auf der Straße, so haben die auch keine Ahnung was es ist. Nutzt du die Metapher Architekt, so trägt sie nicht weit. Was also ist der Softwarearchitekt in der Organisation wert?

Die technische Verantwortung innerhalb der Organisation trägt der CTO. Wie nun kann diese Verantwortung in die Teams und zu den Architekt:innen delegiert werden?

Topics:

  • Organisationspattern
  • Rollen in der Organisation
  • Antipattern in Rolle und Organisation
  • KPIs

Im Anschluss an den Impulsvortrag folgt ein hochkarätig besetztes Panel mit Johannes Mainusch und weiteren Gästen.

Hannes Mainusch - impulsiver nerd-manager.
Dinge, die mich inspirieren, sind innovative Technologien, Röhrenradios und Radfahren. Und ich freue mich, wenn die Menschen um mich herum und ich lernen, besser zu werden. Veränderung beinhaltet Scheitern und Lernen, organisatorische Veränderung beinhaltet die Schaffung einer Lernumgebung. Also versuche ich, offen für neue Herausforderungen zu bleiben und gleichzeitig einen tollen und empathischen Job im Change-Management zu machen.
In den letzten Jahren war ich im IT-Management und Consulting tätig. 2016 haben wir die commitment GmbH & Co. KG als Experiment radikaldemokratischer Unternehmensberatung gegründet.

Johannes Mainusch
Madrid + Paris
Johannes Mainusch
Madrid + Paris
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, (Mittwoch, 12.Oktober 2022)
10:45 - 12:30
Mi 3.1
Ausgebucht Graphic Facilitation für den Gedankenaustausch
Graphic Facilitation für den Gedankenaustausch

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Eigentlich weiß jeder um die "Kraft der Bilder", und dennoch scheuen sich viele Leute, sie auch einzusetzen, wenn es um die Vermittlung von Ideen und Gedanken geht. Dabei gewinnen grade die oft abstrakten Konzepte in der IT an Begreifbarkeit, wenn man sie visualisiert. "Ich kann doch nicht malen" ist die häufigste Sorge. Aber das ist auch nicht nötig, denn es geht vielmehr um einfache Symbolik und eine Unterstützung statt Ersetzung des geschriebenen Wortes. Die Session zeigt u.a. an kleinen Experimenten, wie stark sich Graphic Facilitation auswirken kann und wie man schon mit kleinen Taschenspielertricks viel bewirkt. Vielleicht ist die nächste Sprache, die wir uns aneignen, keine Programmiersprache sondern lieber eine Bildersprache.

Maximale Teilnehmerzahl: 10

Jan Leßner ist Java-Entwickler der 1. Stunde und seit Erscheinen der Sprache als Architekt, Systemanalyst und Entwickler in Enterprise-Projekten tätig. Er engagiert sich in verschiedenen Open-Source-Projekten für ultraschlanke Enterprise-Lösungen, ist Buchautor und leidenschaftlicher Voll-Nerd und Clean Coder - vom Internet of Things bis zur hochverteilten JEE-Landschaft

Jan Leßner
Wien + Athen
Jan Leßner
Wien + Athen
Track: Workshop
Vortrag: Mi 3.1
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