SNEAK PEEK

IHR WOLLT EINEN ERSTEN AUSBLICK AUFS PROGRAMM?

Den sollt ihr haben: Die Programmerstellung liegt in den letzten Zügen, jedoch wollten wir euch die ersten Beiträge der Software Architecture Alliance 2024 nicht vorenthalten!

Neu in diesem Jahr: Unser zusätzlicher Workshop-Tag am 24. Oktober! Neben dem regulären Konferenzprogramm erwarten euch im Anschluss tiefgreifende Ganztagsseminare, die euch noch weiter in die gelernten Inhalte abtauchen lassen. Diese Workshops sind von der Teilnehmendenzahl begrenzt, eine Anmeldung ist ab sofort möglich!

» Jetzt Ticket sichern

 

↓ Vorträge

From here to resilience – a travel guide
Uwe Friedrichsen (codecentric AG)

Resilience is an important issue these days. Many companies claim to have a resilient IT, very few have one.

What does it mean to be resilient? How do I get there? How can I figure out where I currently am? How can I improve?

We will look at several gradations of becoming resilient. We will examine their properties and tradeoffs and how to get there. We will discuss what we can achieve at an IT system level and when we need to address the whole socio-technical system.

At the end of the session, we will have drawn a map from here to resilience you can use as a travel guide towards your resilient IT.

Sustainable Pace?! How self-care actually boosts teamwork
Cosima Laube (Respect and Adapt. Cosima Laube Coaching, Consulting, Development)

Finding the right balance at work is neither an individual task nor is it only a team’s responsibility. It’s an interaction of both – and more! Leaders also play a vital role as they often (still) have a higher organizational lever.

In this session I will:

  1. define what sustainable pace is
  2. share common pitfalls that can “unbalance” a system (i.e. team, whole company, and also yourself)
  3. offer simple yet powerful self-care practises for individuals and for teams
  4. mix in psychological background (e.g. on stress & coping)

You are invited!

Misserfolge und Lehren bei der Anwendung von DDD: Beispiele aus der realen Welt
Michael Plöd (INNOQ)

Domain-Driven Design ist kein Patentrezept und löst kein Problem auf magische Weise. Die Herausforderungen und die Komplexität, die wir mit DDD zu bewältigen versuchen, sind schwierig und es gibt keinen einfachen Lösungsansatz. Nichtsdestotrotz gibt es eine wachsende Popularität und Wertschätzung für das Thema auf dem Markt, was zu überhöhten Erwartungen und schließlich zu Enttäuschungen führen kann.

Der Referent dieses Vortrags arbeitet seit 17 Jahren mit Domain-Driven Design an vielen Softwaresystemen und dieser Vortrag handelt von meinen Erfahrungen mit dem Scheitern. Glauben Sie mir: Ich bin oft gescheitert, aber es gibt immer eine Gelegenheit etwas daraus zu lernen. Der Vortrag zielt darauf ab, Ihnen die Möglichkeit zu geben, aus den Fehlern von mir als Berater und den Teams/Organisationen, mit denen ich gearbeitet habe, zu lernen.

Der Vortrag behandelt Themen wie:

  • Domain-Driven Design im Wasserfall
  • Ignoranz für Code (aka nur Fokus auf strategisches Design)
  • Übermäßiger Gebrauch von Mustern um ihrer selbst willen
  • Kulturelle Implikationen
  • Cargo-Kult
  • Developer Experience
  • Eingeschränkte Verfügbarkeit von Fachexperten
  • Umgang mit etablierten Modellierungstechniken/Methoden
  • Unkenntnis über die Definitionen/Bedeutung von Heuristiken und Mustern

Dieser Vortrag zielt darauf ab, Ihnen eine Sensibilität für potentielle Gefahren zu vermitteln, wenn Sie versuchen, DDD für Ihr Team und Ihre Organisation einzuführen und wird nur reale Situationen beschreiben, die tatsächlich passiert sind. Jeder beschriebene Misserfolg wird mit einer Erkenntnis darüber einhergehen, wie man es besser machen kann.

Es handelt sich um einen interaktiven Vortrag, bei dem Ihnen, dem Publikum, Fragen und Umfragen (über ein Online-Tool) gestellt werden. Sie werden sich beteiligen können.

Domain-Driven Design: Ein vollständiges Beispiel
Eberhard Wolff (SWAGLab GmbH)

Was bedeutet es eigentlich, Domain-driven Design (DDD) umzusetzen? Dieser Vortrag führt durch ein vollständiges Beispiel und zeigt , wie die verschiedenen Techniken wie Event Storming, strategisches Design und taktisches Design zusammen wirken, um den Aufbau von Anwendungen zu unterstützen. Auf diese Weise bekommen die Teilnehmer praktische Hinweise, wie sie mit einem einfachen, aber vollständigen Ansatz mit DDD beginnen können.

Software-Systeme zielgerichtet bewerten mit LASR
Stefan Zörner (embarc Software Consulting GmbH)

Mit Architekturbewertungen ist es möglich, Schwächen und Potenziale von Softwarelösungen herauszuarbeiten, Entscheidungen abzusichern und Verbesserungsmaßnahmen zu bewerten. Klassische Analyseansätze aus diesem Umfeld wie ATAM sind fundiert, kommen aber gerade in beweglichen Softwarevorhaben etwas schwergewichtig, mitunter fast zeremoniell daher. In diesem Vortrag lernt Ihr mit LASR (Lightweight Approach for Software Reviews) eine leichtgewichtige Herangehensweise kennen. Ihr könnt diese mit Eurem Team unmittelbar anwenden, Euer Softwaresystem beleuchten und zügig zu ersten Erkenntnissen kommen. Wir greifen auf die Essenzen etablierter Bewertungsmethoden zurück. Und erarbeiten uns einen roten Faden durch ein Review, inkl. möglicher Vertiefungspunkte für eine höhere Konfidenz im Bewertungsergebnis.

↓ Workshops

Architektur von unten – die Brücke schlagen zwischen Code und Architektur
Oliver Drotbohm (VMware by Broadcom, Inc.)

Code-Basen, die schwer zu ändern sind, leiden oft unter zwei großen Problemen: einer fehlenden Ausrichtung an Domänengrenzen und dem fehlenden Ausdruck architektonischer Ideen im Code. Um dieses kritische Problem anzugehen, greifen Entwickler auf Separation-of-Concerns-Architekturen wie Onion-, Clean- und Hexagonal-Architektur zurück. Diese Ansätze erzielen jedoch oft gemischte Ergebnisse, da sie sich hauptsächlich auf die Trennung von technischem und Business-Code konzentrieren, ohne die strukturellen Aspekte der Domäne zu berücksichtigen.

In dieser Präsentation diskutieren wir Strategien zur Übersetzung von architektonischen Ideen und Designpatterns in Code auf verschiedenen Abstraktionsebenen. Wir erkunden, wie verschiedene Frameworks und Bibliotheken im Java-Ökosystem diesen Prozess unterstützen, indem sie die im Code vorhandenen Metainformationen für eine strukturelle Überprüfung, Testbarkeit und das Generieren von Dokumentation nutzen.

» Workshop buchen

Domain Driven API Design
Annegret Junker (codecentric AG)

(This is a hands-on lab with limited capacity)

Were you ever forced to use an API you don't understand? You hated more or less. Do you want to create APIs someone would love (or at least won't hate)?
The talk discusses those questions using a sample and using Domain Story Telling and Event Storming. Out of them, you will get nice APIs, which your developers won’t hate.

1. Introducing a task management system with results out of a domain storytelling and event storming
2. Context Map based on the Event Storming
3. Hands on in groups: Discussion of the interfaces - asynchronous vs. synchronous
6. Hands on in groups: Definition of the interfaces using OpenAPI and AsyncAPI
7. Discussion of the interfaces

» Workshop buchen

Die Qual der Wahl: Architekturen für das Frontend
Nils Hartmann (nilshartmann.net)

Die Welt im Frontend steht nicht still! Nach den Single-Page-Applikation stehen jetzt Fullstack- oder Multi-Page-Applikationen als potentielle Nachfolger in den Startlöchern. Die Backend-unabhängige Bibliothek HTMX verspricht gar eine weitgehend JavaScript-freie Entwicklung. Dazu kommen "Klassiker" wie serverseitig gerenderte Webanwendungen.

Die Vielzahl von Möglichkeiten ist einerseits erfreulich, denn Anforderungen und Use-Cases moderner Web-Anwendungen sind ganz unterschiedlich. Je mehr Auswahl es gibt, desto höher die Chancen, eine Technologie zu finden, mit der sich eigene Anforderungen gut umsetzen lassen.Andererseits ist es aber nicht immer ganz einfach, in diesem Technologie-Dschungel den Überblick zu behalten, eine passende Auswahl und eine geeignete Entscheidung für die eigenen Anwendung zu treffen.In diesem Workshop stelle ich verschiedene Frontend-Architekturen und -Technologien vor.

Wir sehen uns Kriterien an, die Du zur Beurteilung verwenden kannst. Und wir prüfen anhand von Anforderungen, die typischerweise an Webanwendungen gestellt werden, für welche Anwendungsfälle die einzelnen Technologen gut bzw. weniger gut geeignet sind und was sich daraus an Konsequenzen für Code und Architektur ergeben.

Nach dem Workshop hast Du eine Grundlage, auf der Du eine Entscheidung für deine Anwendungen treffen kannst.Der Workshop ist Programmierprachen-unabhängig, Code-Beispiele werde ich in Java und JavaScript zeigen. Die Konzepte wirst Du aber auch verstehen, wenn Du mit einer anderen Programmiersprache arbeitest..

» Workshop buchen